Currywurst – Schärfegrade

Hm, was macht man wenn die Kinder im Kindergarten sind und die Elternzeit noch nicht rum ist? Genau. Man trifft sich mit der besten Ehefrau von allen in der Stadt um gemeinsam Mittagspause zu machen. Wie wir so unentschlossen durch das Mainzer Bleichenviertel irrten, kamen wir zufällig (wirklich nur zufällig?) beim Imbiss No.1 vorbei. Ihr erinnert Euch? Das war einer der ersten Imbisse, den ich zu Beginn meines E-Zeitprojekts, besuchte – um genau zu sein der Elfte. Tja, und wenn man schon mal da ist, dachte ich mir, esse ich eine Phosphatstange. Diesmal aber mit einer scharfen Currysauce. Holger Silbereisen bietet 10 (glaube ich) verschiedene Schärfegrade an. Ich wählte den ersten bzw. leichtesten Schärfegrad, der sich Beerenschärfe oder so nannte – gelabelt mit einer Schärfe von 5000 auf der Scoville-Skala. Wissenswertes über Schärfegrade bietet die Seite: www.currywurst.info.

Normalerweise halte ich viel von scharfem Essen, solange es nicht zu scharf ist und man die eigentlichen Geschmacksträger eines Essens noch rausschmeckt. Wenn Schärfe allerdings zum Selbstzweck wird, dann steige ich aus. Die Beerenschärfe allerdings war wirklich prima. Die Schärfe entfaltete sich erst im Abgang, jedoch nicht so stark, dass man die Wurst, die Pommes oder das Curry nicht mehr schmecken würde. Was aber wirklich toll war, ist die Tatsache, dass der erste Geschmackseindruck ein süßer war, der nach Preiselbeere schmeckte. Insgesamt eine ziemlich runde Sache. Natürlich wird dadurch das Geschmackserlebnis erweitert, eben um eine süße und eine scharfe Komponente. Dieses schadet jedoch nicht der Currynote. Jetzt müsste ich wohl bald den zweiten Schärfegrad testen…

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