Bewegte Wurstküche: Ostendorps Currysauce 2007 vs gebrühte Bratwurst der Landmetzgerei Harth

13.11.2018 – erster Videoblog.

Wie im August angekündigt habe ich ein Currywurstrezept nachgekocht. Wo? In der Wurstzeitblogeigenen Wurstküche natürlich. Wie? Ohne Schnitt und Script – ob das die beste Idee war, keine Ahnung. Vermutlich nicht. Aber es ist schon geil, was man heute alles allein und selbst machen kann. Der Aufwand? Setaufbau ca. 10 Minuten, das Aufnehmen des Kochens mit dem Handy ca. 15-20 Minuten und dann noch ca. 1 1/2 Stunden Videobearbeitung mit dem kostenneutralen Moviemaker. Vermutlich sollte ich mir das nächste Mal ein Script überlegen und gezielt Schnitte einbinden, um nicht – wie beim ersten Versuch – bei einer epischen Länge von 12 Minuten zu enden. Vermutlich dürften in der heutigen schnelllebigen Zeit 3 Minuten schon fast zu viel sein. Ist nur die Frage ob das mit dem Moviemaker wirklich machbar ist.

Manchmal sehne ich mich nach der „guten alten Zeit“, als es nur das Fernsehen gab und dieses Medium langsam war, es sich noch Ansager/innen und sogar noch ein nächtliches Testbild leistete. Aber was soll’s. Es ist ein Slowvideo…

…hier gibt es den „Director’s Cut“ mit nur knapp einer Minute Länge:

Erster Eindruck? Tja, man verwandelt die eigene Küche in ein kleines Aufnahmestudio und improvisiert los. Macht eigentlich Spaß, ist nur die Frage, wer soll sich das ansehen? Will das wer? Keine Ahnung. Vermutlich nicht – es war auf jeden Fall eine feine Übung für mich und jetzt kann ich nach dem Erstellen von Stopmotionvideos auch noch einen Haken an Kochvideos machen. 😉

Wie hat’s geschmeckt? Also die gebrühte Bratwurst vom Harth ist schon sehr gut. Ich habe sie ca. 12 Minuten rundum gebraten, natürlich waren sie eingeschnitten. Das Brät ist sehr lecker und die Wurst war auch gut heiß. Die Currysauce schmeckte mir auch recht gut. Im Video äußerte ich Bedenken bzgl. der Verwendung von Kartoffelmehl zum Binden der Sauce. Nach meinem Gefühl hätte die Sauce mindestens eine Stunde einköcheln müssen, vielleicht dass man noch eine mehlige Kartoffel, z.B. Agria, reingerieben hätte. Aber dennoch schmeckte die Sauce gut. Abends habe ich mit der Familie den Rest der Sauce gegessen und da war sie, genau wie ein guter Eintopf oder eine gute Bolognese, noch besser.

Das Curryaroma entfaltete sich tatsächlich nach dem erneuten Aufkochen noch viel besser. Also ich denke, dass das hier ein sehr einfaches Rezept ist, das für seine geringe Komplexität eine enorme Wirkung entfaltet. Das Currypulver habe ich natürlich auch nur zu Dekozwecken drüber gestreut. Ich muss mich mal auf die Suche nach einem sehr guten machen. Ich hatte mal eines vom Gewürzhändler im Augsburger Viktualienmarkt – leider ist Augsburg so weit weg. Das Brot stellte einen sehr guten Begleiter für die Bratcurry dar.

Aus Ermangelung einer Friteuse und auch der nötigen Zeit und Muse, musste mein selbst gebackenes Sauerteigbrot (Roggen mit Kümmel) herhalten. Passt aber. Nicht umsonst bekommt man ein solches bei Best Worscht in Town automatisch zur Wurst. Na ja, und die Lokalität? Home sweet home natürlich. Noch Fragen?

Video_01

Fazit? Superwurst und eine gute Currysauce, die auch noch recht zügig zubereitet werden kann. Was will man mehr? Also ruckzuck nachgekocht. Mit dem Brot und auch noch zu Hause erreicht das Wursterlebnis die bisher zweitbeste Punktzahl direkt nach Zum Schorsch. Und ich werde mich bestimmt noch einmal mit dem Medium Video auseinandersetzen…

Video01

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