Erich Zeiss Schinkenhaus – boahhh: bloß nie wieder beim Erich!

19.12.2018 – Ein Tannenbaum musste gekauft werden. Also fuhr ich mit meiner Tochter zu einem Mainzer Baumarkt. Der ursprüngliche Plan sah eigentlich vor, dass ich beide Kinder einpacke und mit ihnen und unserem Bollerwagen losziehe und irgendwo in der Stadt einen Baum kaufe. Leider fand ich bis dato keinen lokalen Baumverticker. Später erfuhr ich, dass es doch einen gab, und das auch noch ziemlich zentral am Mainzer Neubrunnenplatz. Na ja, vielleicht nächstes Jahr.

Meine Tochter bekam Durst und Hunger – es war ja auch schon beinahe Mittag und so hielten wir im nahe gelegenen Gutenbergcenter – diesem in die Jahre gekommenen Einkaufscenter am Stadtrand auf einer „grünen Wiese“. Das passte, da ich auch noch tanken musste. Wir ließen also den Tannenbaum im Auto zurück und gingen ins Center mit dem Ergebnis, dass meine Tochter einen Lebkuchenmann und ich eine Fränkische Bauernbratwurst mit Currysauce und Kartoffelsalat!!! bei der Metzgerei Erich Zeiss – Das Schinkenhaus aß. Es kostete ca. 5,00 Euro. Der Lebkuchenmann beim Bäcker nebenan immerhin 1,80 Euro…

Erster Eindruck? Gereizte Wurstfachverkäuferinnen und irgendwie nicht das Angebot, das da aushing – nämlich die Wahl zwischen drei Würsten, drei Schärfegraden und drei Currystilen. Immerhin gab es Bratwurst. Letztes Mal als ich hier war, hätte ich nur eine Käsewurst mit Currysauce bekommen können. Ich entschied mich diesmal für die Fränkische Bauernbratwurst – als Beilage hatte ich die Wahl zwischen Kartoffel- oder Nudelsalat. Die Wurst lag da wohl schon länger unter der Wärmelampe hinter der Scheibe und die Currysauce wurde aus einem Bottich abgeschöpft, in dem Rindswurstscheiben schwammen – ein paar davon fand ich dann auch in meinem Essen…

zeiss

Wie hat’s geschmeckt? Die Wurst war leider ziemlich mies, bzw. mau. Sie schmeckte ziemlich wässrich und fad. Ah… und überdies waren einige Rindswurststückchen dabei – auch nicht gut. Der Currysauce fehlte der namensgebende Geschmack, auch sehr traurig. Currypulver haben sie natürlich drüber gestreut. Es hätte mich aber nicht gewundert, wenn sie das vergessen hätten. Die Fritten gab es diesmal in Form eines süddeutschen Kartoffelsalats. Und ich muss sagen, dieser war das beste am ganzen Mittagsimbiss, auch wenn er bei weitem nicht perfekt war. Und die Lokalität? Das Gutenbergcenter halt – alt, marode, uninspirierend, fad. Die Gesellschaft meiner Tochter war das beste daran. Ihr Lebkuchen schmeckte ihr wohl. Immerhin etwas…

zeiss

Fazit? 11 (von 25 möglichen) Punkte sind ein Statement. Geht lieber zur Konkurrenz. Der Quick-Pick-Imbiss ist definitiv die bessere Wahl…

zeiss

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