Kantine im Wissenschaftsministerium (MWWK) – Curry ist halt gut fürs Gehirn

21.12.2018 – Wissenschaft und Currywurst? Geht nicht? Doch! Korrekterweise muss ich noch erwähnen, dass es sich um die Kantine gleich zweier Ministerien der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt handelt, und zwar des Bildungsministeriums (BM) und des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK).

Curry ist ja bekanntermaßen sehr gut für den Denkapparat. Als Mitarbeiter*in zahlt man für eine Currywurst mit Pommes Frites 5,20 Euro, als Gast muss man nochmal einen Euro drauflegen…

Erster Eindruck? Als „erste“ Hürde, um in den Genuss der Phosphatstange zu gelangen, entpuppte sich der nette Herr im Glaskasten im Eingangsbereich des Ministeriums. Hier musste ich mich ausweisen. Hätte ich also keinen Perso dabei gehabt, hätte ich mir die C-Wurst abschminken können. Glück gehabt – ich kam rein, in eine typische Kantine, allerdings gut gepflegt – kann man bei einer Ministerieneinrichtung wohl auch erwarten. Nettes Küchen- und Servicepersonal. Da es sich um eine Kantine handelt, die auch für Externe offen ist, finden sich dort neben dem „Beamtentum“ auch zahlreiche andere Kantinenbesucher*innen ein…

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Wie hat’s geschmeckt? Die Currywurst war eine gut gebratene Schweinswurst – geschmacklich sehr gut, allerdings schien es schon etwas her zu sein, dass sie gebraten worden war. Ihre Konsistenz war etwas zu hart und etwas zu zäh – dennoch guter Durchschnitt. Die Currysauce war sehr tomatig, allerdings verstand sie es, keine aufdringliche Säurenote zu haben und das Curryaroma drängte sich glücklicherweise in den Vordergrund. Gute Sauce – für eine Kantine. Auch hier fand sich das obligatorische Currypulver, das bisweilen lediglich als Verzierungsklimbim dient und m.M.n. eigentlich auch gänzlich weggelassen werden könnte. Aber zu diesem Thema ließ ich mich ja bereits einige Male in älteren Testberichten aus.

Die Fritten überraschten mich für eine Kantine dann doch. Es ist eher ungewöhnlich, so gute Pommes Frites dargeboten zu bekommen. Sie waren gut und auf den Punkt frittiert, hatten eine ansehnliche Farbe und schmeckten auch noch gut. Einziges Manko, vom Zeitpunkt des auf den Tellerkommens bis zum Verzehr geht einfach zu viel Zeit ins Land, so dass die Fritten einfach nicht wohltemperiert genug waren. Na ja. Und die Lokalität? Die Kantine in der Mittleren Bleiche ist schon sehr nett – nicht zu groß, aber auch nicht zu klein. Das Publikum ist recht gemischt – vielleicht ein paar zu viele „Banker“, aber dennoch ist es ok hier…

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Fazit? Für ein Kantinenessen schneidet die Mantaplatte ziemlich gut ab. 17 (von 25 möglichen) Punkte – das reicht zwar nicht für die Spitzengruppe, aber sie lässt dennoch unzählige andere Mainzer C-Würste wie arme Würstchen im Regen stehen…

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Update 8.03.2019: Wieder hier eine Phosphatstange gegessen… sehr lecker… sogar besser als letztes mal – vor allem die Fritten…

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6 Kommentare

  1. […] Wie oben schon geschrieben, befindet sich die Kantine im 6ten Stock und bietet damit einen schönen Ausblick. Dies wird auch noch einmal durch die großzügigen Fensterfronten unterstützt. Der Kantinenwirt ist freundlich – was allerdings stört, ist der limitierte Zugang nur für Landesbedienstete im Gegensatz zur Kantine des Wissenschaftsministeriums… […]

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