Neuwied-Spezial: Schwenkgrillwerk – das Festival-Horsd’œuvre!

3.02.2019 – der dritte und letzte Tag des Neuwieder Currywurstfestivals. Ca. 40 Wurstbräter und -innen mit beinahe 150 verschiedenen Wurstypen und an die 300 Currysaucenvariationen konnten bestaunt und gekostet werden. Da fiel die Auswahl wirklich sehr schwer. Daneben war ich noch mit einer weiteren Herausforderung konfrontiert – wie viele Phosphatstangen verträgt mein Körper? Na egal, dachte ich. Einfach mal anfangen…

Mein Plan: eine Wurst am Anfang, eine am Ende und mindestens zwei dazwischen. Auf die Beilage wollte ich aus Sättigungsgründen verzichten. Wobei mir auffiel, dass auch einige reine Pommes Fritesstände vertreten waren, die echte belgische Fritten an die Wurstliebhaber und -innen bringen wollten und konnten. Nebenbei bemerkt, das Festival schien mir sehr gut besucht zu sein, zumindest an dem Sonntag ab ca. 13:30 Uhr – da war kaum noch ein durchkommen möglich. Und die Wartezeiten für Wurst wurden auch länger.

Ich suchte mir den Stand des Schwenkgrillwerks (Steaks & mehr…) aus und bestellte mir dort die Currywurst „Budapest“ – ich glaube für ca. 3 Euro…

Erster Eindruck? Netter Schwenkgrill, wie man ihn auch auf Jahrmärkten antreffen würde. Gut daran, ein Rundumtresen. 🙂 Nettes Personal und eine Auswahl von drei bis vier verschiedenen Currysaucen. „Budapest“ sollte die schärfste sein, also ideal als Horsd’œuvre zum Ferstivaleinstieg…

Schwenkgrillwerk

Wie hat’s geschmeckt? Die Grillwurst war eine feine Bratwurst mit wenig Kräutereinlage und nicht extra ausgezeichnet, demnach also eine Wurst von der Stange. Sie schmeckte auch nicht schlecht und handwerklich war sie in Ordnung. Die Currysauce sollte ja eigentlich scharf sein. Immerhin schmeckte sie nach Curry, nur nicht wirklich scharf – eher eine Erinnerung an das versprochenen Geschmackserlebnis. Etwas Pulver – natürlich ohne viel Eigengeschmack – bedeckte die Sauce. Da ich ja diesmal keine Fritten wollte, kann die Kategorie Beilage auch nicht so bewertet werden wie üblich. Eine halbe Semmel war immerhin im Preis inbegriffen – dabei handelte es sich um die Kaiservariante. Na und die Lokalität? Cooler Rundumtresenschwenkgrill – mit gelben Flammen auf grünem Grund – ziemlich abgefahren in der Optik…

Schwenkgrillwerk

Fazit? Mit 15 (von 25 möglichen) Punkten nur Durchschnitt. Ein guter Auftakt eines Wurstfestes mit Potential nach oben. Allerdings sollte sich das Schwenkgrillwerk noch einmal Gedanken über seine schärfste Currysauce machen. „Budapest“ läßt auch Schaschlik vermuten und der Geschmack war es auch nicht wirklich… aber nun ja, die zweite Festivalwurst ist bereits im Fokus…

schwenkgrillwerk

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