Heidi’s Grill und Fisch Imbiss am Helgolandkai – oder die letzte Currywurst am Jadebusen

25.05.2019 – Urlaubszeit! Erster Stopp der Nordseetour ist Wilhelmshaven. Grund hierfür ist ein Familientreffen – einer der heutigen Tagesordnungspunkte ist eine Bootstour entlang des Jadebusens. Beinahe erreichen wir den Helgolandkai nicht rechtzeitig, da zwei von drei möglichen Brücken gesperrt sind und nirgends Umleitungsschilder zu sehen sind.

Klappt aber doch und so können wir noch nach der Bootstour bei Heidi’s Grill und Fisch Imbiss am Helgolandkai eine Fischfrikadelle und eine hiesige Mantaplatte verzehren…

Erster Eindruck? Klassischer Kai – quasi größerer Parkplatz, sonst nix. Aber eben auch Heidi’s Grill und Fisch Imbiss am Südstrand. Der Strand macht sich hier allerdings auch mehr als rar. Der Imbiss selbst ist ziemlich klasse. Ein prima Gerät, das Fisch wie auch Fleisch als Fastfood kredenzen kann.

Zudem gibt es ausreichend Sitzplätze und total authentische vermutlich eingeborene Wilhelmshavener Imbissbudenverkäuferinnen und -verkäufer. Für ca. 5 Euro bekommt man hier eine echte Bratcurry mit Fritten und nicht diese in diesen Gefilden weit verbreitete frittierte Currybockwurst…

Wie hat’s geschmeckt? Die Currywurst – zwar eine Brat- und keine dieser Bockwürste – ist eher so Durchschnitt oder beinahe ein solcher. Geschmacklich setzt sich im Grunde nur das Salz durch, von der Konsistenz ist sie in Ordnung. Es handelt sich im Übrigen um die standardisierte graue Variante, vermutlich aus dem Großmarkt.

Die Currysauce ist ziemlich lasch – der Currygeschmack hält sich vornehmen zurück, andere Geschmacksausprägungen leider auch. Das Currypulver kann leider auch nur gut aussehen und kommt so der sehr überschaubaren Sauce nicht wirklich zu Hilfe.

Die Pommes Frites sind auch nicht der Hit. Sie kommen im Allerweltsschnitt daher und überzeugen nicht im Geschmack. Außerdem sind sie ein wenig zu trocken und zu hart.

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Der Imbiss wiederum hat das gewisse Etwas. Eine Melange aus altem Frittenfett, das sich selbst mit einer professionellen Reinigungsbürste in Verbindung mit dem aggressivsten Flüssigreiniger nicht mehr entfernen lässt plus Stammkundschaft bestehend aus Seebären und Kaiangestellten plus dem 80er Jahregewand des Imbisswagens mit seinem Rot-Weiß und dem Coca Cola-Imbissschild. Einfach stylisch…

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Fazit? Cooles Ambiente und miese Mantaplatte. Vermutlich muss man am Jadebusen Fisch anstelle einer Phosphatstange essen. 14 (von möglichen 25) Punkte sind nicht die Welt innerhalb der Wurstzeitblogbewertungsskala. Und 5 davon sind der Lokalität geschuldet. Das nächste mal gibt’s hier Fisch…

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