sensor-Sommertour 2019 mit Hanswurst im Bootshaus

Hanswurst auf Sommertour für seinen Sensor-Artikel. Heute ist seine letzte Station. Wo?  Beim Mainzer Bootshaus direkt mit Rhein- und Winterhafenblick…

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Zum Hintergrund: Hanswurst testet im August und September, im Rahmen seiner sensor-Sommertour 2019, 10 ausgewählte Phosphatstangenanbieter im Mainzer Innenstadtbereich. Die Eindrücke seiner Tests fließen direkt in den großen sensor-Test der Novemberausgabe des Mainzer Stadtmagazins sensor.

Erster Eindruck? Ich kenne tatsächlich nur wenig Menschen, die das Bootshaus nicht mögen. Nach einer handvoll Besuchen zu unterschiedlichen Anlässen verfestigt sich bei mir der Eindruck, dass es sich beim Bootshaus um einen Schuppen für Snobs handelt. Der Service ist mies und wenig zuvorkommend, egal ob beim Abendessen – dem beruflichen wie dem privaten – oder eben auch beim Currywurstessen. Selbstverständlich gibt es auch konträre Meinungen. So schrieb das Mainzer Organ für Qualitätsjournalismus (Merkurist):

„Direkt am Mainzer Rheinufer bietet Frank Buchholz eine unkomplizierte, teils regional geprägte Küche, die keine Wünsche offen lässt“, hieß es dazu bei „Falstaff“. Besonders gut schnitt das Lokal in den Kategorien Ambiente und Weinkarte ab.

13,00 Euro für eine Mantaplatte. Die kommt nach 20 Minuten und sieht auf Porzellan mit gestärkter Serviette und besserem Besteck fehl am Platz aus…

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Wie hat’s geschmeckt? Die Bratwurst scheint eine feine Metzgerbratwurst zu sein. Leider ist sie lauwarm und irgendwie arm an Geschmack. Darf so etwas bei so einem Preis vorkommen? Gastronomietypisch ist die Wurst auch nicht geschnitten, sondern am Stück.

Die Currysauce schmeckt wie Tomatenketchup und wenig nach Curry. Das geschmacksneutrale Currypulver ist viel zu viel und führt zur Klumpenbildung im Mund. Das macht keinen Spaß beim essen.

Die Pommes sind immer noch unterirdisch. Letztes Jahr schon mies und dieses Jahr immer noch. Sie machen weiterhin einen eher versteinerten Eindruck. Zudem sind sie nur lauwarm – gerade so als wären sie zweimal frittiert und anschließend zum Warmhalten in den Backofen gestellt worden. Ganz genau so wie letztes Jahr – Hilfe!

2 x Mantaplatte und 2 x Bier (alkoholfrei):

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Das Lokal an sich ist und bleibt ein Snoblokal – genau so wie ich es oben bereits geschrieben habe…

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Fazit? Rohrkrepierer. Wem der Geschmack egal ist, wem der Geldbeutel egal ist, wer gerne in Gesellschaft der oberen 10.000 ist – der oder die sollte unbedingt hier Essen gehen. Guten Appetit…

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