Curry-Ketchup auf Bratwurst – oder der CURRYWURSTMANN© hat auch Wurstgefühle

Der Corona-Virus als Chance für Currywursttests in der eigenen Wurstküche? Ja. Warum eigentlich nicht. Neulich – noch vor der Coronageschichte lief mir im Supermarkt einer Fertigcurrywurstsauce zum Anrühren über den Weg. Also nahm ich es mit nach Hause. Heute finde ich es nun in der Vorratsschublade. Bei dem Fertigprodukt handelt es sich um den Curry-Ketchup „Quick & Curry“ vom CURRYWURSTMANN© mit der Geschmacksrichtung „süß & fruchtig“…

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Erster Eindruck? Natürlich macht der Verzehr einer Currysauce ohne Bratwurst keinen Sinn und so beschließe ich, ein paar Bratwürste aufzutauen. Diese Bratwürste stammen noch aus meinem Wurstkurs beim Mainzer Wurststudio namens Wurstgefühle. Dort lernt man so einiges, vor allem über die Beschaffenheit von Fleisch, wie wichtig die Herkunft und Aufzucht ist, das A und O der eigenen Würzmischung und wie Fleisch am besten in Wurstform kommt. Die Würste werden schonend aufgetaut und anschließend in der Pfanne gebraten.

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Für die Currysauce koche ich 360 ml Wasser auf und rühre den Beutelinhalt ein. Fertig ist die Sauce – quasi wirklich „Quick & Curry“. Als Beilage wasche ich Kartoffeln und schneide sie in finderdicke Scheiben und lege sie mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech. Anschließend salze ich sie und schiebe sie für ca. 30 Minuten in den Backofen (Heißluft, 200°C)

Wie hat’s geschmeckt? Die Bratwurst schmeckt einfach geil. Das liegt in erster Linie natürlich an den Zutaten – bestes Fleisch und bester Speck. Mehr kommt nicht in die Wurst, kein Wasser, kein Eis. Natürlich Gewürze – aber nur die die ich selbst zusammengestellt und gehackt etc. habe. Bei dieser Wurst handelt es sich um eine mediterrane Variante. Ich habe sie schonend angebraten und so ist sie auch schön saftig und das beste: sie hat beim Bratvorgang keine Substanz verloren.

Die Currysauce vom CURRYWURSTMANN© weist eine sehr sämige Konsistenz auf. Die Zubereitung ist enorm easy. Geschmacklich erinnert sie ein wenig an die herkömmlichen Curry-Ketchups (z.B. von Hela), überzeugt aber mit einem ausgewogenen Säureverhältnisses und einer sehr guten Currynote. Für ein Fixprodukt gar nicht mal so schlecht – obwohl ich gar nicht wissen möchte, welche Inhaltsstoffe in der Tüte sind.

Als Beilage gibt es heute Ofenkartoffeln. Auch deren Zubereitung ist mehr als einfach. Eigentlich braucht man nur eine Handvoll mehlig kochende Kartoffeln und Salz. Die Kartoffelscheiben schmecken sehr gut – trotz der Abwesenheit von Öl oder anderen fettigen Geschmacksträgern.

Im Grunde ist das ein recht schnelles Essen, auch mit hungrigen Kindern. Die eigene Wurstküche eignet sich ein weiteres Mal als die perfekte Imbissbude – gutes Essen, gute Gesellschaft, gute (Kinder)Musik.

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Fazit? Eine gute Zusammenarbeit von Selbstgemacht und Fertigprodukt. Dafür, dass die Sauce in Nullkommanix fertig ist, schmeckt sie gar nicht mal so schlecht. Und die Kartoffeln kamen bei den Kindern super an, so dass wir die wohl so noch öfters machen werden…

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