Bewegte Wurstküche 04: Tim Mälzer vs Metzgerei Frankenberger

Nach den Saucen von Raimund Ostendorp, Frank Rosin und essen&trinken, koche ich heute eine Currysauce nach Tim Mälzer. Dazu gibt es eine grobe Bratwurst der Metzgerei Frankenberger und selbst gemachte Fritten…

Erster Eindruck? Das Rezept von Tim Mälzer scheint sehr einfach zu sein. Die Zutaten sind auch nicht wirklich ungewöhnlich. Zu einer ordentlichen Menge des Currypulvers des eigenen Vertrauens kommen noch:

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Lediglich mit dem Sternanis habe ich mich ein wenig schwer getan. Ich saß der irrigen Annahme auf, noch Sternanis im Vorrat zu haben – musste dann ohne gehen.

Nun aber bewegte Bilder. In der vierten Folge der bewegten Wurstküche könnt Ihr sehen, wie die Sauce gekocht wird und das ziemlich trashig wie ich finde:

…außerdem muss an der Stelle noch angemerkt werden: Hoch lebe das Gemühse! Quasi mit Mühe die Gemüsebrühe gekocht!!! 😉

Wie hat’s geschmeckt? Die grobe Bratwurst habe ich vorgebrüht und dann ca. 10-12 Minuten in der Pfanne gebraten. Die Bratwurst ist gut gewürzt und schmeckt mir sehr gut. Allerdings schmeckt das Pendant von der Metzgerei Harth ein ein bisschen besser. Eigentlich wollte ich feine Bratwurst kaufen – die sind allerdings nicht im Frankenberger-Sortiment.

Die Currysauce nach Tim Mälzer ist einfach zu kochen und schmeckt auch ziemlich gut. Sie ist ein wenig scharf, schmeckt ordentlich nach Curry und ist in der Konsistenz auch gelungen. Eine gewisse Exotik bringt der Orangensaft mit hinein.

Die Fritten schmecken aus frischen Kartoffeln und selbst gemacht einfach sehr gut. Und der Aufwand hält sich dabei auch noch in Grenzen. Allerdings sollte man die Kartoffelstäbchen nicht zu lange vorkochen – das ist mir leider passiert. Sie neigen dazu zu zerfallen und sie obendrein bekommen im inneren eine Kartoffelbrei-ähnliche Konsistenz.

Zur Lokalität muss ich vermutlich wenig sagen. Die eigene Wurstküche ist und bleibt einfach unübertroffen. Es gibt die Getränke der eigenen Wahl wie bspw. ein Augsburger Hasen extra und im Nachgang noch einen selbst baristierten Espresso dazu…

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Fazit? Ein feines Rezept, ein guter Geschmack, sowohl der Bratwurst als auch der der Sauce und der der Sättigungsbeilage. Man kann sicherlich hier und da noch Modifikationen vornehmen – aber alles in allem, ein gutes Wursterlebnis…

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