Curry Berlin Kaiserslautern – passt das zusammen?

Dieser Beitrag wurde kurz vor der Corona-Pandemie verfasst und die Wurst im Februar 2020 getestet…

Die Pfalz. Die Westpfalz. Die kreisfreie Industrie- und Universitätsstadt Kaiserslautern. Bekannt für seine roten Teufel – diese sind allerdings seit Jahren wenig erfolgreich, genießen aber Dank Fritz Walter und dem Betze über eine gewisse nationale Berühmtheit. Demographisch gesehen wirkt die Westpfalz auch nicht wirklich erfolgreich im Gegensatz zur Südpfalz. Egal, eine Dienstreise führt mich nun in die Stadt und dort finde ich in der Innenstadt ein Schnellimbiss-Lokal namens Curry Berlin vor. Das Lokal ist noch nicht sonderlich alt – eröffnet wurde es im Spätsommer 2019. Antenne K’Lautern brachte dazu diesen Beitrag:

(Quelle: YouTube)

Erster Eindruck? Da ich ortsunkundig bin kann ich nicht beurteilen, ob die Lage in der Fußgängerzone ideal ist – mir erscheint es eher als Randlage. Nach meinem Termin schaffe ich es gegen 13:30 Uhr zum Imbiss-Lokal und bin der einzige Kunde. Nachdem ich dem Imbissmann 5 Minuten beim Telefonieren zugeschaut habe, nimmt er sich die Zeit meine Bestellung aufzunehmen. Ich wähle einmal Currywurst mit Fritten und einem Softgetränk und zahle 8,50 Euro.

Da es sich hier ja um einen Imbiss handelt, der in der Pfalz Berliner Currywurst verkauft, kann man zwischen Berliner Bockwurst mit oder ohne Darm wählen, ich entscheide mich für die Variante mit Darm. Normalerweise bekommt man in der Pfalz ja sonst immer vorzugsweise eine Rote (Rindswurst)…

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Wie hat’s geschmeckt? Die Berliner Wurst im Darm ist halt sowas wie eine Bockwurst – persönlich mag ich die klassische Schweinebratwurst lieber als Currywurstbasis. Ich bleibe fair und betrachte die Wurst objektiv: sie schmeckt ein wenig lasch und sieht auf dem Teller auch recht übersichtlich aus.

Die Currysoße wiederum ist lecker. Sie weist eine leichte Schärfe und Fruchtigkeit auf. Ebenso erscheint die Säure- und Tomatenhaftigkeit ziemlich ausgewogen. Leider ist die Menge viel zu wenig, so dass die Fritten nicht viel von der Currysauce sehen.

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Die Fritten sind heiß und lecker. Sie haben einen recht dicken Schnitt und sind ausreichend lang frittiert worden – vielleicht ein kleines bisschen zu lang, da einige Fritten ein recht hartes Äußeres angenommen haben. Das Salz auf den Fritten ist ausreichend. Immerhin.

Die Location an sich ist ok. Sie möchte ein hiper, moderner oder zeitgemäßer Imbiss sein – wirkt aber ein bisschen lieblos. Vermutlich bin ich einfach zu spät dran oder an einem falschen Wochentag zu Besuch. Beim Verzehr meiner Wurst fällt mir aber ein Werbeprospekt-Aufsteller neben meinem Teller ins Auge. Der darin befindliche Flyer  weißt auf eine Veranstaltung hin, die bereits vor einem halben Jahr war…

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Fazit? Wegen der Berliner Currywurst muss ich nicht nochmal nach Kaiserslautern gondeln. Vielleicht sollte man die besser in Berlin oder beim alljährlichen Festival der Currywurst in Neuwied genießen…

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