Wildpark Bad Mergentheim – Meister Petz und die Currywurst

Urlaub mit der Familie in Churfranken. Churfranken gibt’s eigentlich nicht wirklich. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Marketingregion, der verschiedene Städte in Baden-Württemberg und Bayern am Main und der Tauber angehören. Bad Mergentheim liegt auf der Baden-Württembergischen Seite und ist demnach strenggenommen schwäbisch, ist aber stark fränkisch geprägt. Eine Oberlippenbart-tragende Bäckersfrau antwortete, sie fühle sich als Churfränkin. Das Marketing trägt Früchte. 😉

Also Urlaub. Heute gehen wir mit den Kindern in den Wildpark in Bad Mergentheim. Zu bestaunen gibt es da bspw. ein Wolfsrudel, bestehend aus ca. 30 Tieren, zwei Braunbären, Elche, Otter und so weiter. Zu unserem Glück sind wir im Wildpark relativ allein. Dies erleichtert die Einhaltung der Abstandsregel und außerdem bekommen wir nach unserem Rundgang einen Sitzplatz im Freien der hiesigen Verköstigungsstätte…

Erster Eindruck? Der Imbiss ist corona-mäßig sicher. Der Innenschankraum ist geschlossen, dafür gibt es eine breite Theke nach draußen. Der Imbissmann macht einen soliden Eindruck und so bestellen wir einmal Gulasch für die beste Frau von allen, Fritten für die Kinder und ne Bratcurry mit Fritten für mich. Logisch. Die Portionen entpuppen sich als durchschnittlich groß mit Tendenz nach oben und kommen in kompostierbaren Palmblattschalen daher…

Wie hat’s geschmeckt? Die Bratwurst. Ja es handelt sich hier um Bratwurst ist so lala. Sie hätte definitiv länger auf dem Grill liegen können. Zu kurz gebraten wirkt sich negativ a) auf den Geschmack und b) auf die Beschaffenheit aus. Wäre die Wurst länger gebraten worden, dann wäre sich wohl recht gut gewesen.

Die Currysauce ist gute Durchschnitt. Es handelt sich hier um eine handelsübliche Fertigsaucenmischung. Das Verhältnis der Säure stimmt, dafür ist der Zuckeranteil, wie bei solchen Saucen typisch, recht hoch. Vermutlich will das der durchschnittliche bzw. gemeine Teutone so. Vermutlich, oder etwa nicht? Mengenmäßig wurde mit der Sauce nicht gegeizt. Total gut. Ich muss dabei immer an mein jüngstes Negativbeispiel denken. 🙂

Die Fritten sind ok. Es handelt sich um recht dünne Fritten, bzw. im regular cut geschnitten. Sie sind gut frittiert, trotz ihres hellen äußeren. Hier kommen bestimmt die folgenden Faktoren zusammen: Frisches Frittierfett und eine besonders helle Kartoffelsorte wie bspw. Dukata N (eigens für Fritten gezüchtete Kartoffelsorte) oder ähnliches. Auch sind die Fritten gut gesalzen. Da passt alles soweit.

Die Lokation ist gut besucht. Scheinbar isst hier jede/r noch, bevor es wieder weiter geht. Das Gulasch ist für ein Imbissgulasch auch wirklich sehr gut. Das muss an dieser Stelle schon ruhig mal erwähnt werden. Die beste Frau von allen ließ mich mal probieren. 🙂 Ansonsten gute Gastro, guter Tierpark, der wirklich sehr schön angelegt ist und ein riesiges Kletterburgenlabyrinth für Kinder besitzt. Letzteres ist wirklich – auch für mich – sehr beeindruckend…

Fazit? Wer einen schönen Tierpark mit Bären, Wölfen und Co besuchen möchte, der auch noch sehr schön hergerichtet ist und das mit einer soliden Mantaschale verbinden möchte, dem oder der sei ein Besuch des Wildpark in Bad Mergentheim angeraten. 🙂

Wo?

4 Kommentare

  1. Hat dies auf Wurstzeitblog rebloggt und kommentierte:

    #ThrowbackThursday mit einer #Currywurst im Wildpark Bad Mergentheim. Das war die 97te Wurst im Wurstzeitblog. Inmitten von Wildzeugs… Die Wurst war aber konventionell… hätte auch ein Alleinstellungsmerkmal entwickelt werden können. 😉

    Gefällt mir

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