Feuerkessel – warum nur habe ich keine Feuerwurst gegessen???

Ein Wochenende im November 2020. Es ist Samstag und es steht einiges an. Leergut wegbringen, Baumarkt, Supermarkt und so. Also beschließe ich der besten Frau von allen ein paar Stunden alleine zu gönnen und packe neben dem riesen Berg an Leergut auch beide Kinder ins Auto. Wir steuern erst das recht gute Getränkeland Ziegler an und dann den Hornbach. Auf’m Parkplatz vom Baumarkt steht ein Imbiss der Metzgerei Petry aus Bingen. Vor Jahren war ich schon mal hier. Jetzt freue ich mich auf einen Mittagsimbiss – es geht bereits auf 14:00 Uhr zu. Die Kinder hatten zu Hause schon Maultaschen, Rohkost und vieles mehr, ich bisher noch nix, nicht mal Frühstück…

Erster Eindruck? Der Imbiss hat sich im Vergleich zu meinem letzten Besuch wenig verändert. Er trägt immer noch den hellblauen Schriftzug Feuerkessel und am Rumpf prangen Flammen. Beeindruckend ist natürlich der rote Teppich vorm Imbisswagen. 😉 Der Wurstbräter ist auch noch der alte freundliche „junge Mann“ und neben dem Imbisswagen steht noch immer das rote Zelt – heute besetzt mit drei Personen; in Coronazeiten also voll. Ich frage die Kinder, sie sind angeblich noch satt. So bestelle ich mir eine Bratcurry mit Fritten. Kostet hier 6,50 Euro…

Wie hat’s geschmeckt? Die Bratwurst ist herrlich gebraten – außen bräunlich, innen grau. Das Brät ist mit Kräutern versetzt. Das schaut sehr gut aus. Die Wurststücke schmeckten sehr gut. War nicht anders zu erwarten von Petry’s prämierter Bratwurst. Leider bekomme ich nicht mal die Hälfte ab, da mir gleich von den Kindern mein Edelstahlpiekser und der mit der Mantaplatte ausgehändigte Holzpiekser entrungen werden. Die Kids hauen ordentlich rein.

Die Currysauce schmeckt. Gute Balance zwischen Süße und Säure. Das Curryaroma gefällt mir gut. Die Konsistenz ist sämig – also eher so eine Art Ketchup. Die Kinder finden die Sauce auch lecker – sehr zu meinem Nachteil. So bekomme ich auch hiervon zu wenig.

Die Fritten sind heiß und kross. Salz ist auch drauf. Für herkömmliche Fritten schon ziemlich perfekt die Kartoffelstäbchen. Vermutlich können sie nur durch belgische Pommes getoppt werden. Leider bekomme ich hier auch nur ein paar ab. Mist.

Die Location habe ich ja oben schon näher beschrieben. Der Imbissmann ist zurückhaltend bis nett. In seinem Angebot findet man relativ viel Auswahl für einen kleinen Imbiss. Das ist ganz fein. Neben dem Zelt finden sich in der Front des Imbisses zwei Stehtische. An einem davon müssen wir uns einquartieren, da das Zelt ja bereits besetzt ist. Und so muss ich den kleinen die ganze Zeit auf dem Arm halten – mein Problem. Nach dem Essen sitzen die beiden noch eine Zeit lang unter den Tischen. Warum, weiß ich auch nicht… 😉

Fazit? Sehr lecker die Mantaplatte hier. Sehr gute Bratwurst, gute Currysauce und feine Fritten. Der Preis ist Mittelfeld, aber vertretbar – immerhin gibt es hier gute und regionale Metzgerswurst. Das ist in jedem Fall immer den Industriewürsten von Tönnies und Co vorzuziehen, qualitativ wie geschmacklich und überhaupt. Und noch ein Memo an mich – in Zukunft den Kindern immer eine Portion mit bestellen, egal ob sie meinen satt zu sein oder nicht. Oder wenn es egoistischer sein sollte, könnte ich mir auch die Feuerwurst bestellen – das ist den Kindern dann zu scharf… 😉

Wo?

Eigentlich hätte heute gar keine Wurst und kein Beitrag veröffentlicht werden dürfen. Denn… denn heute ist der Nichts-Tag! 🙂

9 Kommentare

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