Schärfetest – 2. Teil: Best Worscht in Town – C „Mundorgasmus“

Nachdem Hanswurst und ich neulich den Start der Schärfe-Challenge ausriefen, um gleich loszuziehen und die erste scharfe Wurst bei Best Worscht in Town aßen, verschlug es uns doch tatsächlich nochmals dorthin. 🙂

Die Challenge wird übrigens durch reichlich anderen scharfen Scheiß im Currywurstuniversum hier im Wurstzeitblog flankiert… 😉

Lest also heute Teil 2 der Challenge: HOT-CURRYWURST #02

Erster Eindruck? Best Worscht in Town ist Best Worscht in Town. Ein grundsolider Imbiss in der Mainzer Altstadt, der auch in Coronazeiten geöffnet ist. Anbei sieht man die Auswahlmöglichkeiten:

Zuerst wählt man aber die Art der Wurst (Brat-, Rinds- oder Veggiewurst), erst dann die Geschmacksrichtung der Currywürzung und den Gradmesser der Schärfe. Hanswurst und ich klettern die Schärfeleiter nach dem Schärfegrad B+ mit gefühlten 50.000 SCU eine Sprosse weiter nach oben. Diese Stufe C heißt dann auch einfach „Mundorgasmus“ und wartet mit mehr als doppelt so viel SCU auf. 🙂 Als Curryvariante wählen wir „Cheezy“.

Und dazu gibt’s noch eine klassische Bratwurst mit Bauernbrot und Fritten Spezial…

Wie hat’s geschmeckt? Die Bratwurst schmeckt Tip-Top. Sie ist heiß, gut gebraten, geschmacklich völlig in Ordnung und in Stücke geschnitten. Das Brät gefällt mir gut. Es ist gräulich und mit Gewürzen gespickt. Heute ist die Pelle auch schön kross – genauso wie es sein muss. 🙂

Die Currysauce. Bei Best Worscht ist das ja eigentlich ein Tomatenketchup + das Currypulver + die Schärfe. Der Mundorgasmus ist richtig scharf. Jedenfalls für mich. Hanswurst verträgt die Schärfe besser und fordert mich heraus zur nächsten Currywurst mit dem Schärfegrad Oralkrieger. Das klingt verdammt scharf. Aber nicht heute und auch nicht morgen. Mein Mund brennt und braucht ne Pause.

Trotz Schärfe schmeckt man das Curryaroma und den Käse aus dem Ketchup heraus. Das ist sehr erfreulich. Mir gefallen auch die dänischen Röstzwiebeln auf dem Ganzen.

Die Fritten sind überaus gut gelungen. Sehr kartoffelich, knusper und lecker. Heute werden die Fritten zudem noch durch Mayo und frischen Zwiebeln getoppt. Einfach super, was sich die Holländer hier ausgedacht haben. Außerdem gibt es hier auch immer die Scheibe Bauernbrot – sehr geschmackvoll und viel besser als die obligatorische Semmel oder die halbe Toastbrotscheibe. Das „handausgehobene Bauernbrot ist einfach eine Hammerbeilage.

Und die Location hat auch was. Die Wurstleute hier sind wie immer sympathisch. COVID-19 zwingt uns aber dazu uns ein lauschiges Plätzchen im nahe gelegenen Hopfengarten zu suchen. Auch sehr schön hier…

Fazit? So macht die Schärfe-Challenge Spaß. Saugute Bratwurst, Fritten und Brot. Und die Schärfe war schon krass und dabei auch noch lecker. Es kann weitergehen…

Wo?

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