Deli im Rewe – eine Currywurst -togo- im Becher mit Brötchen oder auch der Tag des glücklichen Sperlings!

Das Leben im Ausnahmezustand. Mal ist Lockdown, dann mal nicht. Mal haben Geschäfte auf, dann mal nicht. Was jedoch immer gebraucht wird, das sind Dealer für kleine Mahlzeiten auf der Straße. Einige Imbisslokalitäten haben derzeit geschlossen, da sie an Restaurants hängen, die ebenfalls geschlossen sind. Und so habe ich den Eindruck, dass andere ihre Sortiments ausbauen um die entstandene Lücke zu schließen.

Und ein solcher Lückenschließer ist Rewe. Zuvor gab es hier an den heißen Theken nur Fleischkäse, Geflügel und Frikadellen im Brötchen. Neuerdings haben sie aber auch immer einen Bottich mit Currywurst. Das muss natürlich im Rahmen des Wurstzeitblogs getestet werden. Und so geht’s mit den Homeschoolingkindern in der Mittagspause zum Rewe am Zollhafen. Dort gibt es für ca. 2,90 Euro eine Portion Currywurst mit Brötchen…

Erster Eindruck? Bei diesem Rewe-Imbiss handelt es sich nicht um die klassische heiße Theke, wie sie sonst im Rewe anzutreffen ist – die gibt es noch zusätzlich. Vielmehr handelt es sich um eine Art Bistro, dass sich direkt im Eingangsbereich befindet, das ein paar – zur Zeit geschlossene – Sitzmöglichkeiten bietet und ansonsten auch die „frischen“ Backwaren vertreibt. Neben frisch zubereiteter Pizza, verschiedenen belegten Brötchenvariationen etc. gibt es hier nun auch eine Currywurst mit Brötchen. Der Verkäufer fällt durch zuvorkommende Höflich und Kinderfreundlichkeit auf. Die Currywurst wird mit der Sauce noch mal erwärmt und dann in einen Pappbecher gefüllt und mit einem Deckel „to go“ verschlossen.

Wie hat’s geschmeckt? Bei der Wurst handelt es sich um eine Art Bockwurst. Diese wurde vermutlich irgendwann auf einer Platte angebraten und seitdem warmgehalten. Die Bockwurst ist so rosa von der Farbe, gespickt mit kleinen weißen Fettklumpen. Vielleicht soll das so sein, mir gefällt es nicht und geschmacklich wirkt die Wurst langweilig, fettig und irgendwie labbrich-zäh.

Die Currysauce erweckt den Anschein zulange rumgestanden zu sein. Sie ist zu fest, ein wenig klumpig, so als hätte sie durch das lange Dümpeln eine Haut bekommen, die dann schön unter die darunterliegende Tunke gerührt worden ist. Das erklärt vielleicht auch noch die dunkle Farbe – gut eingedickt. 😉 Der Geschmack ist Standard-Fertigsauce.

Die Semmel, die hier dargereicht wird, schmeckt für ne Supermarktsemmel gar nicht mal so schlecht. Auch ist die Beschaffenheit recht gelungen. Der Teig ist schwer und fluffig. Erwartbar wäre hier auch eine von diesen Kalksemmeln gewesen – außen steinhart und innen luftig bis hohl.

Die Lokalität lässt sich heute nur schwer beschreiben, da die Verweilmöglichkeit dank COVID-19 eingeschränkt ist. Die Kinder haben je ein großes Stück Margarita-Pizza – sie nennen es liebevoll Pizzarita. Und so verziehen wir uns an den nahe gelegenen Marina am Zollhafen und spachteln dort mit Aussicht aufs Wasser unser Essen…

Fazit? Schöner Deli, schlappe Currywurst…

Wo?


Und weil es ja schon ein Stück weit Tradition ist, gibt es hier noch den Überblick über die heutigen „Feiertage“. Es fällt ein ordentliches Ungleichgewicht zu anderen Tagen auf… 😉

  • Tag der Bibliomanie
  • Welttag des Sperlings
  • Weltglückstag
  • Tag der Ravioli
  • Indiebookday
  • Weltgeschichtentag

6 Kommentare

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