Fundstück: Currywurst und DADA (II)

Eine der wohl interessantesten künstlerischen und literarischen Bewegungen des letzten Jahrhunderts stellt der Dadaismus dar – zumindest für mich. 🙂 Wichtigste Vertreter waren Hugo BallEmmy Hennings und Hans Arp. Nach nun beinahe 105 Jahren des Bestehens ist diese Bewegung immer noch sehr aktiv und lebendig. Und so verwundert es denn auch nicht das Kulturgut Currywurst als Kunstform verwurstet zu finden.

Ein weiteres zeitgenössisches Beispiel stellt die von Hans-Peter Koslowski – für seine Freunde auch nur kurz Hape – favorisierte Darstellungsform des Teledada dar. Der Künstler versucht eine längst durch die technische Revolution „dieses ominösen Internets“ überholte Medienplattform (Teletext) als Vehikel für DADA zu nutzen. Seine Kritiker*innen sind sich nicht einig darin, ob es sich bei dieser Entscheidung um eine bewusste Mediennutzungskonsumkritik seinerseits oder schlicht um das Verschlafen des technisch-medialen Fortschritts und einem möglicherweise zwanghaften in-den-80er-Jahren-Verwurzeltseins handelt.

Hape und Hanswurst haben sich bereits vor etlichen Jahren kennengelernt. Von einem kurzen Wortwechsel über den Metzgerstresen abgesehen, war das 1986 in einer zwielichtigen Kneipe ums Eck. Diese diente Hape (gesprochen: Haa-Pee) in diesen wilden Zeiten als zweites Wohnzimmer. Dort gab es aber keine Currywurst.

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