Metzgerei Naser’s Currywurst schwimmt im Ozean der Anarchie

Mal wieder in der Monotonie des Alltags gefangen. Arbeiten, Schlafen, Essen, Schlafen, Essen, Arbeiten,… oder so ähnlich und die Reihenfolge ist auch variabel. Corona schält durch das Homeoffice die Monotonie dabei  noch weiter in den Vordergrund. Und mit Homeschooling gepaart ergibt das ganze bisweilen sogar eine recht explosive Mischung. Und weil dann alle meschugge sind, hat sich natürlich niemand ums Mittagessen gekümmert. Zum Glück befindet sich in der Vorratsschublade noch eine Dose mit Currywurst der Metzgerei Naser. Tiptop, dazu noch ein paar Fertig-Schupfnudeln und los geht’s…

Erster Eindruck? Eine echte Konservendose. Heute kommen die Konservencurrywürste für gewöhnlich in der Plastikschale oder im Glas daher. Von daher, ein echter Klassiker. 😉 Auf dem Etikett steht was von 400g Einfüllgewicht. Das ist schon mal eine ordentliche Portion.

Wie hat’s geschmeckt? Die Wurst ist so ein Hybrid aus Schwein und Kuh. In Churfranken muss das vielleicht so sein. Die Dose kommt aus Creglingen. Die Beschaffenheit ist eher so tofumäßig, also die der Wurst – nicht der Konservendose. Und geschmacklich ist sie eher schüchtern, ganz furchtbar schüchtern. Na ja.

Aber die Sauce! Die Currysauce ist der Knaller. Heuer würde manch eine/r wohl eher sagen: „Mein Scholli, was hab ich diese Currysauce gefeiert, Alter.“ Oder so ähnlich. Die Sauce ist perfekt ausgewogen, was ihre Säure, Schärfe und Süße angeht und schmeckt obendrein auch so richtig nach Curry. Krasser Scheiß. Ich war von einer Sauce – einer Dosensauce – schon lange nicht mehr so beeindruckt. 🙂

Die Fritten sind heute gar keine Fritten. Schupfnudeln sind’s. Selbst gemacht sind die auch nicht, sondern aus’m Kühlschrank bzw. Supermarkt-Kühlregal. Aber sie schmecken. Vorher habe ich sie noch in der Pfanne in ausgelassener Butter geschwenkt. Kann man machen.

Als musikalische Begleitung unterstützt mich heute die Düsseldorfer Band Oiro, die in rachutscher Manier Punk zelebrieren. Das passt gut zur Wurst. Nicht so zu den Schupfnudeln. Die sind eher süddeutsch. Die churfränkische Wurst im Grunde auch. Egal.

Quelle: YouTube

Die eigene Wurstküche mit der Musik der eigenen Wahl. Was soll man sagen. Dazu noch ein sonniger Sitzplatz auf’m Balkon. Das gibt’s derzeit in keinem Imbiss? 😉 Das hat schon was…

Fazit? Wo gibt’s denn so was? Eine mäßige Bratwurst mit einer Tiptop-Currysauce?!?! Mein Tipp an die Metzgerei Naser: Füllt Eure Sauce in Flaschen ab und verkauft sie ohne Wurst! 🙂

Wo?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s