Der große Test: WILDE HILDEs Gewürzsoßen

Heute endlich ist es soweit. Der große Test steht an. 🙂 Christian von Wilde Hilde Soßenkunst schickte mir ein wirklich großes Probierpaket. Ich berichtete bereits. Ich war auch ganz schön baff, wieviel Christian da reinpackte. 6 Flaschen Gewürzsoßen, ein Päckchen Currypulver und die wohl schärfste Chilisoße, die ich je in meinem Kühlschrank stand:

In Coronazeiten ist ja recht schwer eine Sause zu veranstalten. Und so lud ich unsere Coronakontaktfamilie ein, so dass für den „Test“ 3 Erwachsene und 4 Kinder zugegen waren. Das erfreuliche, ein weiterer Erwachsener durfte wenige Tage später ebenfalls noch die Soßen testen. 🙂

Eine CurrySoße schmeckt natürlich auch so. Würde ich meinen 3jährigen Sohn fragen, dann würde er sich wohl mit der Soße und einem Löffel begnügen. Es fragt ihn aber keiner und so kommt natürlich Bratwurst mit ins Spiel, bzw. auf den Tisch. Sowie DIY-Fritten und DIY-Krautsalat.

Die Würste sind zum einen grobe Bratwürste der Bio-Landmetzgerei Korschelt aus Harxheim und zum anderen Wildscheinbratwürste vom Jäger des Vertrauens. Gegrillt werden sie auf’m Balkon, nicht wie das jede/r macht im Webergrill, sondern auf dem handlichen Cobb-Grill aus Dänemark. 😉

Als weitere Beilagen bereichern DIY-Fritten und ein DIY-Krautsalat die Currywurstschalen. Die Kartoffeln wurden in Stifte geschnitten und in einer Olivenöl-Gewürze-Mischung geschwenkt und ca. 25 im Backofen in einer feuerfesten Auflaufform gebacken. Und der Krautsalat wurde stilecht aus Spitzkohl mit Kümmel zubereitet.

Erster Eindruck? Nachdem also nun alles uff’m Tisch steht öffnen wir die Soßen. Weil zur Bratwurst am besten Curry- und Chilisoßen passen, einigen wir uns auf diese und lassen die BBQSoße erst einmal zu. Die äußere Erscheinung der Soßenflaschen gefällt gut. Sehen ein bisschen aus wie Bierflaschen. 🙂 Auch fällt gleich auf, dass scheinbar auf jeglichen Schnickschnack wie überflüssige Farb- und Konservierungsstoffe verzichtet wird. Tiptop soweit. Christian von Wilde Hilde Soßenkunst gab noch den Tipp mit auf den Weg, einfach mal die Saucen zu mischen und zu schauen, was dabei rauskommt. 😉

Wie hat’s geschmeckt? Die Bratwurst von der Bio-Landmetzgerei Korschelt und die Wildschweinbratwürste (heute gegrillt) schmecken einfach ganz ausgezeichnet. Die DIY-Fritten auch, sie sind von hiesigen Kartoffelbauern aus Mainz-Finthen und mehligkochend und darum besonders zart. Der coleslaw oder Krautsalat schmeckt auch tiptop, besonders und vor allem dank des Kümmel. 🙂

Nun aber zum eigentlichen Kern unserer heutigen Betrachtung. Die Soßen von Wilde Hilde Soßenkunst. Zum einen haben wir hier die CurrySoße *original*, die ChiliSoße *scharf* und zuletzt Fear of Curry.

Testesserin rezensiert ihr Wurst- und Soßenerlebnis

Die CurrySoße *original* findet mehrheitlich Zustimmung. Das Fazit der Kinder fällt relativ einfach und undifferenziert aus: „Lecker.“ Der kleinste Tester (3 Jahre) verlangt sogar den oben bereits erwähnten Löffel. 🙂 Der älteste Tester (Ü70) findet die Sauce überaus schmackhaft. Ins Detail kann er aber auch auf Nachfrage nicht wirklich beantworten. Aber immerhin lecker. Ich selbst finde sie ausgesprochen fruchtig und gutschmeckend. Ich finde, dass der dezente Pflaumengeschmack sehr gut zur Tomate und zum Curry passt. Das ist richtig pfiffig. Geil finde ich wie hier die Süße reinkommt. Kein Industriezucker, sondern Zuckerrüben, vermutlich deren Sirup. Finde ich gut. Aber auch das Aussehen, also Farbe und Konsistenz. Und wenn die Sauce etwas erwärmt wird, dann kommt das Curryaroma noch besser zur Geltung.

Am besten schmeckte mir die scharfe Sauce. Kräftiger Currygeschmack, nachhaltig im Mund, ein Genuss für die Geschmacksnerven. Dazu die entsprechend gute grobe Bratwurst – was will man mehr? Jederzeit zu empfehlen.

Der Ü70-Tester
CurrySoße *original* gemischt mit ChiliSoße *scharf*

Die ChiliSoße *scharf* schreckt schon mal die Kinder ab. Ist klar. Verständlich. Obwohl der Neunjährige, nach eigener Angabe gern mal scharf isst, erst diese Soße probieren will. Dann macht er aber doch einen Rückzieher. Eigentlich ist er auch Vegetarier. Tatsächlich macht er nur bei Currywurst eine Ausnahme. 🙂 Ich finde die Chilisauce gut scharf. Scharf aber zum aushalten und so, dass man tatsächlich noch was schmeckt. So wie eine richtzige Schärfe sein sollte. Manchmal passiert das ja, bei diesen krassen Schärfegraden, dass dann der Geschmackssinn einfach seinen Geist aufgibt und sich kapitulierend hinter einem Gefühl des Brennens versteckt. Aber hier passt’s. Auch kann man hier die Pfirsiche gut rausschmecken. Einfach fruchtig. 🙂 Ich habe auch mal die beiden Soßen kombiniert und finde, dass sie sehr gut zusammenpassen und der Schärfe- wie der Grad der Fruchtigkeit dann noch einmal gesteigert werden kann. Also auch hier der Daumen hoch.

CurrySoße *original* gemischt mit Fear of Curry

Die letzte Sauce Fear of Curry ist im Grunde keine eigenständige Sauce, sondern vielmehr ein Pimpding – quasi so wie Tabasco. Meiner Ansicht nur besser. Bhut Jolokia heißt die verwendetet Chilisorte und galt mal als die schärfste Chili der Welt. Die Testesserinnen und die Kinder wollten alle nicht. 😉 Ich habe einige Tropfen mit der CurrySoße *original* gemischt und das Ergebnis war eine wirklich scharfe Currywurstsauce. Das ist definitiv sehr lecker, auch wenn ich es persönlich nicht so oft so scharf haben möchte. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Unser ältester Testesser – oftmals beratungsresistent – geizte nicht mit dem Fear of Curry. Ihm tränten die Augen und er suchte schnell etwas zum Neutralisieren der Mundschleimhäute. 🙂 Aber ich bin ziemlich sicher, dass er nächstes mal genauso handeln wird. 😉

Fazit? Alles in Allem sind die probierten Saucen von Wilde Hilde Soßenkunst sehr gut. Alle Testesser:innen waren mehr als überzeugt, sowohl was den Geschmack, das Aussehen wie auch die Inhaltsstoffe anbelangt. Beim Geschmack fand jede/r im besonderen Maße die fruchtige Note supercool. Und so können wir nach einem lustigen und leckeren gemeinsamen Abendessen die Saucen von Wilde Hilde Soßenkunst nur jedem/r weiterempfehlen! Daumen hoch und weiter so Christian!

7 Kommentare

    • Gerne! 🙂 Der „oftmals beratungsresistente“ Ü70 haut sich auch ohne probiert zu haben auf jedes Essen ordentlich viel Salz und Pfeffer drauf. Manchmal hat er dann das Nachsehen… 😉

      Gefällt 1 Person

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