Haus der Fritten – ein Kartoffeltraum wird wahr!!

COVID-19. Viele Geschäfte schließen. Imbisse auch. Aber trotz schwerer Zeiten versucht der Mensch immer mal wieder auch etwas neues zu schaffen. Und so eröffnete vor kurzem ein neuer Imbiss in der Großen Bleiche in Mainz. Die große Bleiche ist eine der zentralen Verbindungstangenten zwischen Hauptbahnhof und Rhein. Da ich heute im Homeoffice noch ein KITA- und drei Homeschooling-Kinder habe, latsche ich einfach zur Mittagszeit mit den Kindern dort hin, zum Haus der Fritten. Also ich latsche, die vier Kinder düsen auf ihren Rollern…

Erster Eindruck? Der Laden sieht von außen nett aus und hat ein ansprechende und moderne Optik. Er ist nicht groß und scheint an den Meenzer Kiosk angegliedert zu sein. Das scheint auch der Grund für das Fehlen einer Bratwurst zu sein. 😉 Hier gibt es Rindswurst als Currywurst. Und man kann dem Imbissmann dabei zusehen, wie er aus hiesigen Kartoffeln Fritten schnitzt. Der Imbissmann macht einen noch recht verplanten Eindruck, was sicherlich an der fehlenden Erfahrung liegt. Legt sich sicherlich noch mit der Zeit. 🙂 Nach einer recht langen Wartezeit bekommen wir dann aber unsere 2 Currywürste und 5 Portionen Fritten…

Wie hat’s geschmeckt? Die Rindswurst schmeckt halt wie eine Rindswurst. Ich versuche sie objektiv zu bewerten. Das fällt mir natürlich schwer. Ich stehe ja mehr auf die Bratwurst.

Die Currysauce ist farblich recht dunkel. Die Konsistenz erinnert an einen dickflüssigen Ketchup. Tomate und Curry lassen sich zweifelsfrei herausschmecken und neben einer gewissen Süße besitzt die Currysauce auch eine pikante Note – also die *milde Sauce*. Das nächste Mal werde ich dann wohl die scharfe Variante probieren. 😉 Mir persönlich ist es zu wenig Sauce. Hätte ich mal bei den Fritten noch ein Topping genommen.

Die Fritten sind einfach sehr gut. Frische Kartoffeln bilden die Grundlage. Was mir gefällt ist auch, dass hier die Schale an den Fritten bleibt und beim Frittieren so schön knusprig wird. 🙂 Die Kartoffeligkeit der Fritten ist hervorragend. Allerdings fehlt noch das gewisse etwas für die volle Punktzahl. Und zwar der Biss. Entweder haben sie diesen Biss nach dem Frittieren und verlieren ihn durch die kurze Lagerung in einer Styroporbox oder er fehlt ihnen grundsätzlich. Das weiß ich jedoch nicht. Geil wäre es natürlich, wenn diese frischen Fritten belgisch zubereitet werden würden. Auf den zweiten Frittiervorgang kommt es an. 🙂 Dann wären sie Spitzenklasse.

Der Location sieht man an, dass sie noch nicht ganz fertig ist. Hier und da fehlt noch etwas Feinschliff. Aber Provisorien halten ja bekanntlich am längsten. 😉 Pandemiebedingt ist ein Verzehr im Imbiss ja bekanntlich eh nicht drin. Die Öffnungszeiten sind ganz gut, so kann man hier bis abends um 10:00 noch seine Fritten bekommen und so, wenn denn die Nachtszene in Mainz wieder eröffnet, bspw. vorm Bierchen oder so noch was futtern gehen.

Was mir nicht so gut gefallen hat, ist der Müllberg, der hier produziert wird. Die Fritten und Wurst wird in eine Styroporbox verfrachtet, die dann einzeln eingepackt noch mal in eine Plastiktüte kommt. Und das obwohl ich ja für 5 Personen bestellt habe. Na ja – ausbaufähig…

Fazit? Mit dem Haus der Fritten erscheint ein neuer Player in der Mainzer Frittenszene. Und dazu einer mit Potential! Hier gibt es nämlich auch einige spezielle Frittentoppings, die sicherlich spannend sind. Ic hwerde wieder kommen, vielleicht mal mit dem Hanswurst…

Wo?

Und zum Schluss noch die Info – Aufpassen, das ist wichtig – heute ist der internationale Weltbummeltag. Nicht zu verwechseln mit dem…

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