Diestelkamp’s Wein am Rhein offenbart uns eine Currywurst

Heute ganz unverhofft auf eine Currywurst gestoßen. Mit den Kindern machen wir einen unserer üblichen Spaziergänge. Vermutlich ist das eine feste Route bei allen Mainzern, die zentral – und damit meine ich die Mainzer Neustadt 😉 – am Rhein wohnen. Diese Route dauert ca. 1,5 Stunden und ist auch recht abwechslungsreich – Baustelle, Eisenbahnbrücke, Rheinufer, Rheinwiesen, Autobrücke, Rheinpromenade. Wie wir so auf der Ebsch Seit entlangspazieren und den fantastischen Ausblick auf Mainz genießen 😉 stolpern wir doch glatt über eine Weihnachtsmarktbude. Zum Glück gibt’s aber keinen Glühwein – es ist Juni und definitiv zu warm für Weihnachtsmarkt. Ein Name prangt an der Bude: Diestelkamp’s Wein am Rhein.

Und das gute an dem Budenfund? Ach ja, schrieb ich schon. Hier gibt’s Currywurst mit Fritten…

Erster Eindruck? Weihnachtsmarktbude. Ist aber egal. Irgendwie müssen die Weihnachtsmarktbeschicker:innen und Schausteller:innen ja irgendwo hin. Das haben wir in Mainz ja dieses Jahr auch schon mancherorts bestaunen können. Beispielsweise:

Der Platz hier am Rhein eignet sich hervorragend für einen Wagen oder eine Bude. So wurde hier erst „neulich“ das Ufer umgestaltet und Sitzmöglichkeiten geschaffen. Da fügt sich der Stand vom Diestelkamp hervorragend ein. Somit gibt es nun auch links der Theodor-Hess-Brücke einen Wurstdealer. Rechts steht der Curry König Kall. Na ja, ich bestelle mir eine Currywurst mit Fritten für ca. 6,50 Euro. Zum Glück habe ich ein wenig Geld dabei. Für’n Wein reichts nicht mehr – nur für zwei Currybratwürste (alternativ gibt’s auch noch Rindswurst) und zwei Softeis…

Wie hat’s geschmeckt? Die Bratwurst ist ok. Guter Durchschnitt würde ich sagen. Im Bruzelraum kann ich auch irgendwo lesen, dass hier regionale Wurst zum Einsatz kommt. Regional ist ein sehr dehnbarer Begriff. Aber ich will daran glauben. Das Brät ist von grauer Farbe – gesprenkelt mit Grün. Das sind Kräuter. ich schmecke leider nicht heraus welche. Klassische Bratwurstkräuter sind z.B. Majoran, Thymian, Rosmarin, Basilikum, Oregano, Petersilie, etc. Die bringen halt auch noch die Farbe in die Wurst. Die Pelle ist schön angebraten.

Die Currywurstsauce ist leider nicht reichlich und natürlich nicht selbst gemacht. Was mich ein wenig wundert ist die doch relativ pikante Note. Das könnte manch einem schon wieder zu scharf sein. Dem Kleinen nicht. Demjenigen Kleinen, der eigentlich ein Eis essen wollte und jetzt mehr von meiner Currywurst bekommt als ich. Er mag das. Hm. Eine Sauce von der Stange mit ein bisschen Wums. Na ja.

Die Fritten sind ebenfalls ok. Ich gebe Ihnen fast eine 4. Sie sind von dickerer Natur, was sie kartoffelig macht. Auch sind sie gut frittiert. Es mangelt leider etwas an Salz und dem gewissen Pfiff.

Die Lokation ist eigentlich ganz cool. Mitten am Rhein, umrandet von Wiese befindet sich der Imbiss. Die Imbissleute sind nett und kompetent. Leider sieht die Hütte einfach zu sehr nach Weihnachtsmarkt aus – ich kann natürlich verstehen, dass wenn schon eine Bude vorhanden ist nicht extra eine neue für neutrale Anlässe angeschafft wird. Macht ja keinen Sinn…

Fazit? Wer am Rhein Currywurst essen möchte, kann das gerne hier machen. Ist halt die Ebsch Seit. Das muß einem klar sein. 🤣 Dafür gibt’s hier aber auch Wein vom Winzer. 👍

Wo?

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