Beim Oliven-Bauer – Pizza, Kässpatzen, Steak, Pasta, Schnitzel, Kaiserschmarrn oder doch lieber Allgaier Currywurscht

Heute kommt die letzte alpine Currywurst. Diese finde ich in Füssen. Füssen fragt Ihr jetzt? Ist das nicht im Allgäu? Richtig. Ist das wirklich alpin? Na ja, zumindest liegt es an den Alpen und somit passt das für mich schon. Füssen ist im übrigen auch für das wunderschöne Märchenschloss von Ludwig dem 2ten bekannt, dem Schloss Neuschwanenstein. 🙂 Nach dessen Besuch kehren wir in Füssen noch zur Abendvesper ein, bevor wir die Heimreise antreten wollen. Wir finden einen netten Biergarten beim Oliven-Bauern

Erster Eindruck? Sehr nettes Ambiente hier. Schöner Biergarten mit ausreichend Platz und alles Corona-konform. Ein Blick in die Karte offenbart eine mannigfaltige Auswahl an Speisen. Ich bin erstmal überwältigt. Wird hier möglicherweise zu viel angeboten? Meine Erfahrung ist eher die, dass eine Küche erst dann wirklich gut ist, wenn sie sich auf wenige Gerichte fokussiert. Klasse statt Masse. Aber egal. Ich entdecke die Allgaier Currywurscht. Ein Muss quasi. Die Kinder wollen nur Fritten, die beste Frau von allen die Kässpatzen. Sicherlich auch eine gute Wahl. Der mürrische Kellner nimmt die Bestellung auf und dann beginnt das Warten…

Wie hat’s geschmeckt? Die Wurst ist wieder so eine rote Bockwurst, die angebraten wurde. Diese hier schmeckt aber gar nicht mal so übel. Erinnert mich an eine ordentliche und salzige Fleischwurst. Die Wurst ist am Stück. Im Restaurant bekommt man ja zum Glück richtiges Besteck, so dass dann die Wurst auch mal ungeschnitten sein darf.

Die Currysauce haut mich doch glatt vom Hocker. 😉 Die Farbe ist hellrot und es sind erkennbar Gewürze drin. Sie hat eine sämige Konsistenz, so ähnlich wie eine Hela-Sauce. Der Geschmack ist aber eindeutig anders. Sie schmeckt nach Tomate, nach Curry und eindeutig nach Rosmarin. Das passt sehr gut zueinander. Man sollte meinen, dass Curry eigentlich mein Lieblingsgewürz oder Lieblingsgewürzmischung sei. Dem ist aber nicht so. Eindeutig Rosmarin und deshalb verschlägt es mir vermutlich gerade den Atem. Einfach grandios! 🙂

Die Fritten, die als Sättigungsbeilage dargereicht werden sind überdurchschnittlich. Sie sind zum einen kross frittiert und innen noch kartoffelich und zum anderen im Geschmack stark. Ausgangslage war vermutlich eine gut schmeckende Kartoffelsorte. Denn mal ehrlich, es gibt halt Kartoffeln und Kartoffeln. Auch sind die Fritten noch heiß und außerdem auch salzig. 🙂

Die Lokalität ist in Ordnung. Beim Oliven-Bauern handelt es sich zwar ursprünglich um eins dieser großen Eventlokale, wie Besitos, Sausalitos und andere. Aber der Biergarten ist schön. Die Bedienung ist ein wenig scharchig und bisweilen mürrisch, aber hey – die Kinder können hier trotz Corona rumrennen. So what. Und hier gibt’s ein eigenes Hausbier. Nach kurzer Recherche ergibt sich, dass hier nicht selbst gebraut wird, sondern das Bier wird in einer Brauerei für den Oliven-Bauern gebraut und abgefüllt. Warum nicht…

Fazit? Schöner Biergarten, gute Currywurst mit einer grandiosen Rosmarincurrysauce! Die Fritten sind auch gut und es gibt ein Hausbier! Also los auf einen Besuch im Biergarten vom Oliven-Bauern!

Wo?

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