Curry King Hawaii Style – oder auch mit Ananas in Polen…

Der Curry King. Das ist schon was. Gerade zu die Institution wenn’s um die Fertig-Currywurst zu Hause geht. So wie das Tempo unter den Taschentüchern. Beim Curry King handelt es sich um eine Bockwurst oder Riesenbockwurst (obwohl doch eher klein), geschnitten in einer Plastikschale, samt Holzpieker und Currypulver in einem separaten Tütchen eingebaut im Plastikschalenboden. Meica hat seinen Sitz in einem kleinen Kaff in Niedersachsen, deshalb gibt’s nur Bockwurst und keine Bratwurst. Aber so ist das halt.

Bye the way, der Ort hat nicht nur den Curry King hervorgebracht, sondern auch mehrere Volkssagen. Hört, hört. Den Curry King gibt es mittlerweile standardmäßig in Bockwurst, Geflügelwurst, Vegetarisch und scharf. Heute habe ich mir aber die saisonale Sommeredition auf den Tisch geholt, den Curry King Hawaii Style

Erster Eindruck? Sieht aus wie die anderen Curry Kings auch. 🙂 Man reißt die Plastikfolie von der Plastikschale und findet die Currywurst. Surprise. Ich schütte alles in einen kleinen Topf und erhitze den Inhalt langsam. Währenddessen habe ich bereits die Kartoffeln in Stifte geschnitten und mit Rosmarinolivenöl bestrichen und für ca. 25 Minuten in den Ofen gesteckt. Dann alles zusammen auf den Teller und in der eigenen Wurstküche bzw. auf’m Balkon verspeist…

Wer erinnert sich noch an diesen YouTube-Honk, den FastfoodGuru? Es gibt noch mehr solche Trashvideoproduzenten, die eigentlich nix zu sagen haben, aber Produkttesting betreiben. Heute versucht sich ein Ostwestfale an dem Thema. Immerhin teilt er meine Meinung in Bezug auf Bockwurst:

Wie hat’s geschmeckt? Die Wurst, bzw. die Bockwurst, schmeckt für die Füße. Der Geschmack ist fad und die Beschaffenheit ist so ne Mischung aus Gummi und Tofu. Irgendwie seltsam. Hm.

Die Currysauce ist ja das Highlight der Plastikschale. Hawaii Style. Man schmeckt die Ananas und es finden sich sogar kleine Stückchen in der Sauce. Das peppt die Fertigsauce tatsächlich auf. Fruchtig und Curry. Das passt.

Die DIY-Fritten sind fast sehr gut gelungen. Ich habe noch ein bisschen zu viel Olivenöl genommen. Dann werden sie weniger kross und ein bisschen weicher. Geschmacklich aber top. Es handelt sich um eine weichkochende Kartoffel (Gunda glaube ich) von einem hiesigen Kartoffelacker aus Mainz-Finthen.

Na und die eigene Wurstküche ist halt die eigene Wurstküche. Da hat ja jede/r selbst das Heft in der Hand wie gemütlich oder behaglich es ist. Meine gefällt mir. Heute lasse ich mich musikalisch von der Band „Urlaub in Polen“ begleiten. Ein echter Geheimtipp:

Hier trifft ein Multiinstrumentalist auf den Drummer der Band „Die Sterne“…

Fazit? Miese Bockwurst mit fruchtiger Fertigsauce und einfach hergestellten DIY-Ofenfritten (ohne Fritteuse) mit guter Musik in der eigenen Wurstküche. Den Curry King brauche ich nicht mehr…

P.S. Der Vollständigkeithalber möchte ich noch auf die Produkttestingvideos von Ramses Kitchen und dem FastfoodGuru hinweisen:

Diese Leute haben tatsächlich tausende Klicks und vermutlich genauso viele Abonnenten… 😉

8 Kommentare

  1. Haste es schonmal mit Stärke probiert? Also für Lebensmittel, nicht für Hemden. Vielleicht werden die Gundastifte dann krosser?

    Nicht unweit des Kaffs in Niedersachsen befindet sich übrigens DIE Wurst- & Fleischbude mit der Mühle. Es scheint als gäbe es in Niedersachsen so viele Fleischbuden wie Weingüter in der Pfalz.

    Gefällt 2 Personen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s