Iss doch Wurscht – Das Original mit DIY-Ofenfritten, Gin-Mayonnaise und einer Berliner Weisse, aber natürlich auch mit dem Godfather of Ska!!!

Homeoffice und Hunger? Da hilft Currywurst im Glas. 🙂 Heute wird die Currywurst „Original“ von Iss doch WURSCHT getestet. Bekannt sind die Duisburger Wurstleute zuletzt unter anderem durch die Höhle der Löwen-TV-Show geworden. Ich hab’s nicht gesehen, aber die Wurstgläser zufällig im Netto an der Kasse. Da musste ich zuschlagen. Es war enormes Glück, da ich eigentlich nur jedes Schaltjahr hier vorbei schaue…

Erster Eindruck? Es handelt sich um ein handliches Glas, das mit einer „aufwändig“ gestalteten Banderole, die Currywurststücke in Fotoqualität darstellt, daher kommt. Das Glas wirbt damit Gluten- & Laktosefrei zu sein und ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker auszukommen. Oder die Banderole oder vielleicht auch der Inhalt…

Wie hat’s geschmeckt? Die Rostbratwurst ist geschnitten und besteht zu 88 % aus Schwein. Die Konsistenz der Wurststückchen ist nicht vergleichbar mit einer Wurst, die direkt vom Rost oder aus der Pfanne kommt. Sie hat diese Tofu-ähnliche Beschaffenheit, die die meisten Glaswürste annehmen. Na ja. Geschmacklich ist die Wurst eher schüchtern. 😉

Die Currysauce, die hier als Curry-Tomatensoße firmiert, schmeckt tatsächlich sehr tomatig und wenig nach Curry. Die Säure-Balance ist nicht ausgewogen und tendiert stark zur Tomatensäure. Ich mag es runder lieber. Aber das scheint hier, auch bei der Namensgebung, wohl gewollt zu sein.

Die DIY-Ofenfritten habe ich heute bevor ich sie in den Ofen geschoben habe noch mit Speisestärke gepudert. Der Meckerling gab mir den Tipp. Und sie sind tatsächlich ein wenig knuspriger geworden. Nicht schlecht im Ergebnis. Herhalten mussten wieder die Gunda, ein wenig Olivenöl und Salz. Nach 20 Minuten im Ofen waren sie durch, die Gundastäbchen. 😉 Dazu gab es heute noch eine original Berliner Weisse im Glas. Schön sauer! 🙂

Und zur eigenen Wurststube muss ich eigentlich nichts mehr erwähnen. Eigene Musik, wie:

Wurstküchenflair und nach dem Essen gibt’s dann noch einen frisch zubereiteten Espresso. Was will ich mehr? Gerade nix…

Fazit? Die Wurst ist so lala, aber für 4 Euro auch recht billig. Ich frage mich aber tatsächlich, wo die Wurst und das Fleisch herkommen. Denn wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann wird die Currywurst nur für das Duisburger Unternehmen hergestellt und zwar in Mecklenburg-Vorpommern, einem Bundesland mit riesigen Fleischfabriken. Da sollte man nicht weiter drüber nachdenken. Im Grundsatz aber schon… jetzt muss ich unweigerlich an Fairwurstet denken!

Wo?

Und hier noch ein paar bewegte Bilder aus der bewegten Unboxing-Szene:

2 Kommentare

  1. „Bei Netto an der Kasse“ ist aber auch eine exponierte Lage für dieses scheinbar erfolgreiche Produkt 🤭

    „Ich wollte doch noch ne Currywurst im Glas? Ah, Glück gehabt. Gleich neben Duft-Baum und Lady-Shaver. Und nen Kräuterschnaps nehme ich auch noch mit!“

    Gute Rezension. Bekomme ich richtig Bock auf ne Berliner Weisse 😉

    Gefällt 1 Person

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