Böckels Beste – „hat die Currywurst geschmeckt Schatzi?!?“

Es ist Wochenende und damit natürlich auch Zeit fürs Heimwerkeln. Und was macht der doitsche Mann am liebsten? Im Stehen pinkeln? Steaks grillen und essen? An seinen Stammtisch denken? Nein. Mitnichten. Er fährt samstags zum Baumarkt. Entweder, weil er etwas bestimmtes braucht, eine Ahnung hat etwas bestimmtes zu brauchen, sich einfach nur inspirieren lassen möchte, oder weil es einfach gelebte Tradition ist. Ähm, ich bin heute auch beim Baumarkt. Die Mission: Mal wieder Sand für den Kindersandkasten kaufen. Ich möchte echt mal wissen, ob es Sandmonster gibt, die nachts im Schatten lauern und Sand klauen? Wir werden es wohl niemals herausfinden. Was ich aber herausfinde ist, dass es hier auf’m Parkplatz vorm Hornbach in Mainz einen neuen Imbissstand gibt, eine Bude von Böckels Beste

Erster Eindruck? Bökels Beste kennt man sonst eigentlich nur aus Nordrhein-Westfalen, Aachen, Düsseldorf, Bochum, Dortmund usw. Es freuet mich sehr, dass eine bodenständige Currywurst-Kette aus dem Pott den Sprung ins Rhein-hessische geschafft hat. Super. Die Bude ist auch recht ansprechend. Mir gefällt das Design. Die Wurstbräterin und ihr Kollege scheinen auch ganz kompetent rüber zu kommen. Also bestelle ich mir eine leicht scharfe (8.000 Scoville) Asischale…

Wie hat’s geschmeckt? Die Bratwurst ist eine Stangenwurst. Also eine schnurgerade Wurst. Ideal um mehrere auf’m Grill legionsartig zu grillen und zu wenden.  Die Bratwurst wurde wohl eigens von Herrn Böckel kreiert. Steht zumindest so auf deren Homepage. Auch ist die Wusrt wohl DLG-prämiert. Was ist ein wenig lustig finde – in diesem Zusammenhang – ist der Umstand, dass Bökels Beste mit dem Gütekriterium der Regionalität wirbt. Kommt die Wurst nun aus Mainz oder aus Aachen? Na ja… Auf jeden Fall schmeckt die Bratwurst ausgesprochen gut. Sie ist hervorragend gebräunt, von der Würzung her sehr lecker und auch in Scheiben geschnitten. Da passt alles.

Bei der Currysauce habe ich eine leicht scharfe Variante gewählt. Es lässt sich zwischen 6 Schärfegraden zwischen 1.000 und 450.000 Scoville wählen. Zum Glück ist der Hanswurst heute nicht dabei, er hätte mich sonst sicherlich zu einer weiteren Schärfe-Challenge herausgefordert. 😉 Neben der leichten Schärfe erfreue ich mich aber auch an den ausgefeilten Curryaromen und der guten Säure-Süßebalance. Eine recht runde Currysauce.

Die Fritten sind hier heute auch gelungen. Sie sind kross und kartoffelig und sogar ein wenig golden. Das gefällt mir.

Zur Lokalität schrieb ich ja bereits, dass mir das Design gefällt. Der Imbiss steht mitten auf dem Parkplatz vorm Eingang zum Baumarkt. Was den Imbiss aber besonders macht ist sein Personal. Eine Wurstbräterin, die einfach herzlich drauf ist und alles und jede/n „Schatzi“ anspricht und einen jungen Wurstmax, der stets um das Wohl der Gäste bemüht ist. Das ist ein gutes Team, bei dem ich mich gut aufgehoben fühle…

Fazit? Guter Imbiss mit sehr guter Currywurst und starken Fritten. Ich komme wieder und bringe den Hanswurst mit. Für ne Schärfe-Challenge…

Wo?

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