Mit einer Currywurst der Grill-Spezialitäten Georg Spreuer aus Eltville

Angezählt wird heute die dritte Weihnachtsmarktcurrywurst. Diesmal bin ich doch tatsächlich auf dem eigentlichen Weihnachtsmarkt gelandet, der traditionell und auch in Coronazeiten direkt vor dem Mainzer Sankt Martinsdom – auch Der Hohe Dom St. Martin zu Mainz genannt – gastiert. Und hier findet sich eben auch die Bude der Grill-Spezialitäten Georg Spreuer aus Eltville…

Erster Eindruck? Selbe Stelle, selbe Welle. Die letzten Jahre war die Bude der Grill-Spezialitäten Georg Spreuer auch immer hier mit ihrem Stand. Dé·jà-vu? Vielleicht eine Art Pachtsystem, das weitervererbt wirbt? Sie die Standbetreiber vielleicht sogar gezwungen einen Stand zu betreiben? Quasi Fegefeuer? Oder so? Hoffentlich nicht. Dé·jà-vu? Aber ich war schon mal hier. Na ja. Nach der 2G-Bestätigung (man bekommt als Belohnung ein schickes Armbändchen) darf ich eine Bratcurry mit Fritten bestellen. Kostet hier 7,50 Euro. Recht zügig erhalte ich dann meine Asischale – es stehen immerhin auch 7 Leute in der Grillbude. Fließbandarbeit sozusagen…

Wie hat’s geschmeckt? Die Bratwurst ist eine Bratwurst und nicht wie letzte Woche eine Art Bockwurst. Die Wurst ist durchgebraten und in Stücke geschnitten. Das Brät ist auch grau mit Kräutersprenklern. Geschmacklich überrascht die Wurst nicht, weder negativ noch besonders positiv. Solider Durchschnitt.

Die Currysauce ist Ketchupartig, aber nicht zu tomatig. Die Säure-Süße-Balance schlägt sogar leicht ins süße Milieu über. Was aber nicht schlecht ist, ist die prägnante pikante und im Abgang leicht scharfe Note. Und nach Curry schmeckt die Sauce natürlich auch. 🙂

Apropos die Fritten. Die sind hier nicht ganz durch. Fließband ist bei Fritten nix. Schade. Der Salzgehalt stimmt aber. Die Menge auch.

Die Wurstbude ist eine typische Mainzer Weihnachtsmarktbude, genormt bzw. ein Budenklon, quasi Weihnachtsmarktstand-Legion. Bei dem 7-köpfigen Team, das in Gänze in rote Pullover gekleidet ist, habe ich den Eindruck, dass jeder Handgriff sitzt. Bei der netten und durchaus charmanten Frontfrau wird bestellt, die gibt die Bestellung an die Wurst- und Frittierbuddys weiter und ruckzuck steht die Mantaplatte auch schon vor einem. Gute Organisation…

Fazit? Eine durchschnittliche Wurst mit überraschender Sauce und eher unterdurchschnittlichen Fritten. Lieber Weihnachtsmarkt. Da geht sicherlich noch mehr…

Wo?

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