Currywurst der „Metzgerei Zum Adler“ mit DIY-Fritten und einem alkoholfreien Ratsherren Organic Ale

Was müssen das für Bäume sein? Oder Freunde? Oder Freundinnen? 🙂 Auf jeden Fall hat mir eine liebe Freundin einfach so eine Currywurst – eigentlich waren es sogar zwei – mitgebracht. Sie war irgendwo in Baden-Württemberg und da stand ein Automat, an dem man örtliche „Frischeerzeugnisse“ ziehen konnte. So auch die Currywurst er Metzgerei Zum Adler aus Deggingen. Also „ick freu mir“…

Erster Eindruck? Die Wurst wohnt samt Currysauce in einer verschließbaren Plastikschale. Auf dem Aufkleber, der außen angebracht ist, wird mit „Qualität und Frische aus eigener Schlachtung“ geworben. Das klingt ja schonmal gar nicht so schlecht. Verarbeitet werden wohl nur Tiere aus der Region. Das Kriterium regional stimmt also schonmal. Leider finden sich auf der Homepage keinerlei Angaben zum „Tierwohl“. Aber immerhin. Ach ja, der Preis. Der scheint in der Tat für eine Plastikdose bei 2,70 Euro sehr günstig zu sein, wenn nicht sogar billig.

Als Beilage mache ich meine bereits schon obligatorischen DIY-Ofenfritten. Als Kartoffel kommt ebenfalls eine regionale zum Einsatz. Eine mehligkochende Gunda aus Mainz-Finthen. Diese werden gewaschen, in Stifte geschnitten und mir Rosmarin-Olivenöl eingestrichen und ca. 25 Minuten im Ofen bei 220 °C via Umluft gebacken. Abgerundet wird das ganze noch mit einem Ratsherren Organic Ale – allerdings alkoholfrei – Homeoffice und so…

Wie hat’s geschmeckt? Bei der Wurst handelt es sich um eine gelbliche Bratwurst. Sie besteht zum größten Teil aus Schwein, Rind ist aber auch mit drin. Aber auch Geschmacksverstärker! Why? Hallo? Das ist doch eine Metzgerswurst. Und was soll ich unter „Aroma“ verstehen? Verstehe ich beim besten Willen nicht. Die Wurst ist wohl nur schwach angebraten worden und weist eine weiche Konsistenz auf. Das rührt sicherlich durch das Schwimmen in der Currysauce her.

Die Currysauce ist wiederum stark. Die Beschaffenheit ist sämig und geschmacklich kommt die Sauce auch recht gut rüber. So ist das Säure-Süße-Verhältnis ziemlich ausgewogen. Mir gefällt insbesondere die fruchtige Apfelnote sehr gut. An den Konservierungsstoff E 202 möchte ich aber nicht weiter denken.

Bei der Sättigungsbeilage habe ich heute wirklich Glück gehabt. Die DIY-Ofenfritten sind extrem gut gelungen – innen schön kartoffelich und außen ordentlich kross. Geschmacklich können sie auch überzeugen. Fein. Und dazu passt ganz hervorragend das alkoholfreie Organic Ale der Hamburger Ratsherren-Brauerei. 🙂

Kennt noch jemand diesen spritzigen Klassiker von Peter and the Test Tube Babies? Flankiert heute musikalisch die Asischale:

Eigentlich muss ich gar nix mehr zur Location sagen. Natürlich ist die eigene Wurstküche unschlagbar. Mit nem Bierchen, DIY-Fritten und Musik der eigenen Wahl – wie kann’s schöner sein? 😉

Fazit? Die Bratwurst ist für eine Metzgerswurst eindeutig verbesserungswürdig. Die Currysauce schmeckt dafür aber besonders gut. Hier könnte insgesamt noch ein wenig getunt werden. Ansonsten könnte ich an dieser Stelle wieder ein Plädoyer für DIY-Ofenfritten halten – mach ich aber nicht…

Wo?

Und sonst so? Ist auf einmal 2022 und immer noch Corona…

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