Sojabratwurst (m)Eat(s) Berlin(s) Currywurstmaker mit Schupfnudeln

Eine liebe Freundin hat mir eine 55g-Metalldose mit Currypulver geschenkt – EAT BERLIN, Handgemacht, Currywurst Maker. Das klingt ganz spannend. Und so probiere ich das doch gleich mal aus…

Erster Eindruck? Die Dose ist schön anzusehen. Besonders gefällt mir der Berliner Bär der KingKong-like auf den Fernsehturm geklettert zu sein scheint, um dort genüsslich die Spitze abzuknabbern. 🙂 Folgende Zutaten finden sich in der Metalldose:

Zutaten: Senfkörner, Koriander, Bockshornkleesaat, Tomate, Paprika, Kreuzkümmel, Pfeffer, Zwiebel, Ingwer, Fenchel, Kurkuma, Selleriesamen, Knoblauch, Zucker, Chili, Salz, Gewürze

EAT BERLIN

Dazu gibt es heute eine vegane Bratwurst (Like Bratwurst aus Soja). Die Bratwurst brate ich rundherum in einer gusseisernen Pfanne an. Separat werden noch schwäbische Schupfnudeln ebenfalls in der Pfanne in Butter geschmelzt…

Wie hat’s geschmeckt? Die Bratwurst ist vegan. Weil sie aus Soja hergestellt ist. Dennoch besteht sie zu erster Linie aus Wasser. Muss wohl so sein. Anbei die Zutatenliste:

Wasser, SOJAPROTEINKONZENTRAT 15%, Kokosfett, Sonnenblumenöl, Kartoffelflocken, essbare Hülle (Wasser, Überzugsmittel: Calciumalginat), Gewürze (Koriander, Majoran, Pfeffer), Gewürzextrakte, Flohsamenschalen, Würze, Verdickungsmittel: Methylcellulose, natürliches Aroma, Salz, Dextrose.

likemeat.com

Die Konsistenz der veganen Bratwurst ist zumindest diskutabel. Von außen hat die Wurst beim Braten eine schöne Kruste gebildet. Das gefällt mir und fühlt sich im Verzehr zusätzlich gut an. Innen ist das Sojabrät aber ziemlich labbrich. Dafür erinnert die Struktur des Brät vom Aussehen seiner Poren tatsächlich an echte Wurst. Geschmacklich schmeckt’s auch nach Wurst, was natürlich an den stimmigen Gewürzen liegt. Ich bin ganz schön überrascht. Wenn jetzt die Konsistenz des Brät ein wenig fester nach dem Braten ausfallen würde, wärs wirklich gut.

Die Currywurstsauce schmeckt tatsächlich nach Berlin. 🙂 Also nach Ketchup mit einer Currymischung. 😉 Aber nicht schlecht. 🙂 Wenn man sich erst mal auf diese sparsame Zubereitungsmethode einer Currywurstsauce einlässt. Ich habe auch nach der Zubereitungsempfehlung gehandelt und habe einen ordentlichen Teelöffel vom Currywurst Maker in 100g Tomatenketchup eingerührt und im Wasserbad erhitzt. Der Vorteil dabei: das Curryaroma kann sich entfalten und auf den Tomatenketchup übergehen. Berlin zu Hause auf der Zunge. 😉

Als Sättigungsbeilage müssen heute schwäbische Schupfnudeln herhalten. Aber das passt ja im Grunde ziemlich gut zu Berlin, also Schwaben. Die Schwaben zeichnen sich doch bereits seit langem als größter Anteil der zugezogenen Inländer in Berlin aus. 🙂 Die in Butter in der Pfanne gebrutzelten Schupfnudeln schmecken sehr gut und passen geschmacklich auch gut zur Currywurst.

In der Wurstküche schmeckt’s und die (des Öfteren bereits totgesagte) abstürzenden Brieftauben im Hintergrund singen auch gut:


Quelle: YouTube

Ansonsten ist es schön kuschelig hier und der Espresso nach dem Essen schmeckt auch. Jetzt kann’s im Homeoffice weitergehen…

Fazit? Die Bratwurst kann eine echte Alternative zur herkömmlichen Bratwurst werden. Ich würde zwar jede Bio- und Wildwurst einem Ersatzprodukt vorziehen, aber bei konventionellen Bratwürsten denke ich das nächste Mal lieber zwei mal nach. Und der Currywurst Maker hält tatsächlich, was er verspricht. Eine Berliner Currywurst. Hm. Die vegane Bratwurst erinnert doch jetzt nach dem Essen irgendwie doch ein wenig an eine darmlose Berliner Wurst… ¯\_(ツ)_/¯

Woher?

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