Currywurst mit Fritten und Ragouzi Spezial beim Belgischen Frittenbudenimbiss in Hellenthal

Kurzurlaub mit der „Familie“ in der Eifel. Total Corona-konform. In der Eifel sagen sich Fuchs und Hase Gute Nacht, was bedeutet, dass es schon recht schwer ist jemand anderes zu treffen. Wer keinen Bock auf Omikron hat, sollte in die Eifel. 🙂 Die Eifel grenzt aber eben auch genau an Belgien an. Und Belgien ist ja bekannt, ähnlich wie die Niederlande, für sein meist frittiertes Fastfood. Und so legen wir einen kurzen Abstecher ein, um neben dem ebenfalls bekannten belgischen Bier, einen kurzen Streifzug durch das Imbissangebot zu machen…

Erster Eindruck? An der „großen Straße“, scheinbar der einzigen Straße hier in Hellenthal finden sich ein Geschäft, das Steine verkauft und gleichzeitig als Museum firmiert, ein belgischer Supermarkt, ein Hotel und ein Imbiss, der Belgische Frittenbude Imbiss. Der Imbiss scheint Hygienekonzept zu haben, die Imbissfrau ist superroutiniert und zudem eine Meisterin im Verpacken von Fastfood. Da steckt viel Liebe zum Detail und zur Genauigkeit drin. 🙂 Das Angebot ist wie erwartet recht breit. Aber eine Currywurst ist natürlich Pflicht. Dazu bestelle ich aber noch Fritten, ein Ragouzi Spezial und eine Dose belgisches Bier…

Wie hat’s geschmeckt? Bei der Wurst handelt es sich um eine feine Bratwurst. Sie ist gut gebraten, das Brät grau und mit Kräutern gespickt. Die Konsistenz ist ok – nicht zu fest, fast aber ein bisschen zu labbrich. Im Geschmack gefällt sie mir eigentlich aber ganz gut. Ein Pluspunkt ist hier natürlich, dass die Wurst imbissgerecht geschnitten ist.

Die Currywurstsauce schmeckt ordentlich nach Curry. Es handelt sich allerdings eher um eine Art Curryketchup. Die Konsistenz ist recht sämig und die Tomatenbasis kommt auch gut durch. Das Säure-Süße-Verhältnis erscheint mir recht ausgewogen.

Die Fritten schmecken. Leicht überrascht bin ich schon, da ich mit der Erwartung an große dicke Pommes hierhergekommen bin. Dennoch gut sind sie. Sie schmecken nach Kartoffel, sind knackig, dabei aber nicht zu hart. In Rindertalg und doppelt frittiert, wie sich das für belgische Fritten gehört, sind die hier nicht. Na ja. Ach ja. Ich habe ja zusätzlich noch eine Ragouzi Spezial bestellt. Für den großen Hunger sozusagen. Diese Krokette schmeckt recht gut. Gefüllt ist sie mit Kartoffel und vermutlich Hühnchen, Erbsen und Schinken. Das lässt sich jedoch nicht genau bestimmen. 😉 Und das Bier? Ist nicht so gut wie der fürderhin gute Ruf der belgischen Biere. Es handelt sich hier aber nicht um ein Trapisten- oder Craftbeer, sondern um ein stinknormales Pils: Jupiler von der Brauerei Piedbœuf.

Der Imbiss an sich ist schlicht. Die Imbissdame reißt es irgendwie raus – sie scheint auch multilingual zu sein. Zumindest erkenne ich belgisch, englisch, deutsch und eifelplatt. Im Imbiss finden sich drei Tische an die mensch sich setzen kann. Draußen habe ich keine Sitz- oder Verweilmöglichkeiten gesehen. Alles egal. Hauptsache hier gibt es eine funktionierende Fritteuse… 😉

Fazit? Hier gibt es eine passable Currywurst mit guten Fritten. Außerdem ist das restliche Angebot typisch Benelux. 😉 Der Imbiss ist gut strukturiert und definitiv einen Ausflug wert…

Wo?

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