Sansibar-Currywurstsauce mit veganen Bratwürstchen und DIY-Ofenfritten

Heute ist eine weitere Konserve im Test. Das geht immer so schnell im Homeoffice und so einfach. 🙂

Erster Eindruck? In die Pfanne kommen vegane Bratwürstchen von BioBio, der Bio-Schiene von Netto. Dazu gab es neulich bei Lidl Currywurstsauce im Glas von Sansibar Sylt – da musste ich natürlich zuschlagen. Wer kennt nicht das Sansibar-Gedöns Sylt? So habe ich bereits vor Jahren eine selbst gekochte Thermomix-Variante gegessen. Auf dem Glas wird mit dem Schriftzug Deluxe geworben. Aha. Das verspricht viel.

Im Ofen bereite ich noch die bekannten DIY-Ofenfritten zu. Dazu schneide ich die Kartoffeln vom hiesigen Kartoffelhof in Kartoffelstifte, natürlich nachdem ich die Kartoffeln erst geputzt habe. Die heute verwendete Sorte ist übrigens eine mehligkochende Nixe. Dann wende ich die Stifte in Olivenöl und Salz und schiebe sie für ca. 22 Minuten bei 200 °C in den Backofen…

Wie hat’s geschmeckt? Die veganen Bratwürstchen bestehen zu 36% aus Tofu und zu 22% aus Weizeneiweiß (Seitan). Der Rest dürfte Wasser, Zucker und Verdickungsmittel sein. Gewöhnungsbedürftig ist ja bisweilen immer die Form von veganen Würstchen, da sie die leicht eckige Quetschform ihrer eingeschweißten Verpackung annehmen. Aber im Grunde ist das egal. Die Würstchen nehmen in der Pfanne eine lecker bräunliche Färbung an und gehen halt irgendwie als Wurstriegel durch. Geschmacklich ist es anders als eine reguläre Bratwurst. Das Brät ist aber gut gewürzt und die Konsistenz ist ein wenig zäh. Eigentlich nicht schlecht.

Die „fruchtig-scharfe Curry-Tomatensauce mit Gemüsestückchen“ besteht zum größten Teil aus Tomatenmark. Es finden sich aber wohl noch Röstzwiebeln, Mangochutney, Apfelmus, Ingwer und Jalapeño in der Sauce. So richtig begeistert bin ich aber von der Sylter Sauce nicht. Vielleicht sind zu viele verschiedene Saucenbestandteile darin. Und nach Curry schmeckt die Sauce auch nicht richtig, eher nach einem Mixed-Pickles-Schaschlik. Und auf keinen Fall wie die bereits erwähnte Thermomix-Variante. Schade – zu viel Name und zu wenig Qualität.

Die Nixe-DIY-Ofenfritten hingegen sind lecker. Das Geheimnis ist wohl wirklich der sparsame Umgang mit dem Olivenöl. So werden die Fritten im Ofen schön knusprig, aber nicht hart. Und die Mehligkeit der Kartoffel gewährleistet das schöne weiche innere der Fritten. Fein. Und Geschmacklich ist die Nixe echt super. Dazu natürlich die richtige Musik. Kennt Ihr noch Millencolin? Mit denen habe ich das Skateboardfahren damals für mich entdeckt. War zumindest so die gleiche Zeit, irgendwann so Anfang der 90er:


Quelle: YouTube

Und dann in der eigenen Wurstküche bin ich halt der Chef. Ich koche gerne. Kann man das eigentlich Kochen nennen? Weiß nicht. Aber auch das Aufwärmen von Currywurstsauce macht mir Spaß und bereitet mir keine Probleme. 😉 Im Anschluss noch den kleinen Schwarzen und dann geht’s weiter an die Arbeit…

Fazit? Die veganen Bratwürstchen sind ok und allenfalls besser als die 0815-Würste aus den Großschlachthöfen. Die Sansibar-Currysauce ist leider ein Flopp. Das muss man dann wohl leider so sagen.

Woher?

Hier noch eine Stimme in bewegten Bildern aus der Fastfoodcommunity:


Quelle: YouTube

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