Busse Currywurst, anders als Du denkst (Hahaha!!!!)

Es ist immer noch Corona- und freitags auch noch Homeofficezeit – somit geht daheim auch mal wieder eine Fertig-Currywurst. So kann der Test von Fertigprodukten weitergehen – heute sogar mit Hilfe bewegter Bilder…

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Erster Eindruck? Eine Plastikschale, genauso eine wie bei anderen vergleichbaren Produkten, wie CurryKing, Pennymarktwurst, Curry-Kult oder Mühlen Currywurst. Sehen alle gleich aus und außerdem drängt sich die wenig steile These auf, dass überall das gleiche drinnen ist. In der Schale schwimmt eine Industriebockwurst in einer Curry-Ketchup-Sauce. Zusätzlich sind ein Päckchen Currypulver und ein Holzpiekser enthalten.

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Ich halte mich nicht an die Zubereitungsempfehlung, sondern leere den Schaleninhalt in einen Topf und erhitze die Wurst samt Sauce einfach so. Als Beilage mache ich Ofengemüse mit Olivenöl und Rosmarin.


Quelle: Wurstzeitblog auf YouTube

Wie hat’s geschmeckt? Die Wurst stellt sich wie erwartet als Bockwurst in Scheiben dar – scheinbar alle geklont: jedes Stück ist gleichgroß und es finden sich keine Endstücke. Immerhin schmeckt es ein wenig nach Bockwurst. Die Konsistenz ist recht fest, vermutlich wieder ein Ergebnis der Konservierung – genauer einer Herstellung in einer der großindustriellen Schlacht- und Fleischweiterverarbeitungsfabriken à la Tönnies, Westfleisch, Wiesenhof, Höneß und Co. Memo an alle: Wir sollten wieder bewusster Fleisch produzieren und konsumieren.

Fairwurstet
Aufruf an alle VerwursterInnen und KonsumentInnen: FAIRWURSTET!!!

Die Currysauce schmeckt langweilig – hauptsächlich nach Geschmacksverstärkern. Nix besonderes, die Konsistenz ist sämig. Das war es schon. Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben. Völlig belanglos.

Die Ofenkartoffeln und -möhren schmecken 1a und geben eine gute Begleitung zur Phosphatstange ab. Heute habe die Kartoffeln und Möhren in dünne Scheiben geschnitten, dann geht es im Ofen noch schneller als in Stäbchenform. Der Rosmarin mit dem Olivenöl verleiht dem Gemüse eine feine mediterrane Note und natürlich sind auch Meersalz und Pfeffer aus der Mühle dabei. Ich habe mir neulich ein neues Currypulver gekauft, nämlich das Schuhbeck Curry vom Alfons Schuhbeck. Muss sagen, ausgezeichnet im Geschmack – auch ungekocht.

Und die Höchstpunktzahl gibt es natürlich für die eigene Wurstküche. Geht ja gar nicht anders – Heimspiel sozusagen…

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Fazit? Die Fertigwurst von Busse ist leider auch nicht wirklich weiterzuempfehlen. Finger weg, da ist sogar der CurryKing besser…

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Woher?

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