Currywurstspieße mit Whiskysauce an Ottolenghi’s Ofenfritten und dazu noch eine Weinprobe

Heute ist mal ein besonderes Erlebnis. Zum einen koche ich ein spannendes Rezept aus dem Wurstzeitblog-Kochbuch nach und zum anderen leisten mir liebe Freund*innen beim Verzehr und einer parallel laufenden Weinprobe Gesellschaft. Die Weinprobe hat natürlich der Hanswurst vorbereitet, indem er einfach jede Freundin und jeden Freund bat seinen und ihren Lieblingswein mitzubringen. 👍 Geschickt lieber Hanswurst. Und heute wird hier die 300. Currywurst rezensiert!!! 🙂

Erster Eindruck? Das Rezept klingt spannend. Wurst am Spieß, aufgelockert durch rote Zwiebeln. Weil das Wetter gut ist, grille ich die Wurstspieße auf dem Küchenbalkon. Dann riecht die Butze nicht streng nach Bratfett und -wurst. Die Bratwurst habe ich von der Landmetzgerei Harth. Es handelt sich dabei um feine Bratwurst mit Knoblauch, mit Bärlauch und einfach und noch um vorgebrühte Bratwurst. Als Beilage mache ich mal wieder die Ofenfritten nach Yotan Ottolenghi. Mittlerweile ein Klassiker. Die Kartoffeln stammen vom Kapellenhof in Mainz-Bretzenheim.

Die Curry-Whiskysauce kann ich schon am Mittag vorkochen, so dass ich diese nur noch auf dem Herd langsam erwärmen muss.

Und dann freue ich mich kurz als ich registriere, dass der trockene Riesling heute eindeutig in der Mehrzahl ist. 🙂 Dennoch starten wir das Essen natürlich erst einmal mit einem schönen Sekt…

Wie hat’s geschmeckt? Die Bratwurstspieße schmecken mit den gegrillten Zwiebeln wirklich sehr gut. Das gefällt allen ausgesprochen. Die Wurst, egal welche, ist einfach deluxe. Sowohl was den Geschmack als auch die Beschaffenheit angeht. Und die gegrillte Zwiebel ist tatsächlich das I-Tüpfelchen.

Von der Whiskysauce habe ich mir mehr versprochen. Ich trinke gerne Scotch und beherberge in meinem Schnapsschrank für gewöhnlich auch meist mehrere Flaschen. Leider verpufft der typische Geschmack nach Gerste und Torf vollends in der Sauce. Auch das Curryaroma kommt mir zu kurz. Was man hingegen gut rausschmeckt sind die Paprika und die Chili.

Die Ofenfritten nach Ottolenghi sind einfach der Kracher. Fünf Minuten vor Ende der Backzeit werden diese noch mit in Olivenöl gebratenem Knoblauch übergossen. Einfach himmlisch. Das Originalrezept findet sich im modernen Kochbuchklassiker „Simple„.

Die Location ist natürlich die Wurstküche. Sonst schon gut, wird sie mit lieben Freund*innen einfach noch besser. Gute Gespräche, lustige Anekdoten und Weinfachsimpelei bei dezenter Hintergrundmusik. Einfach schön…

Fazit? Ein sehr schöner Abend mit guten Freund*innen, leckeren Bratwurstspießen, Ottolenghis Ofenfritten und guten bis sehr guten Weinen. Was will man mehr? Die Currywhiskysauce hätte leckerer ausfallen können. Vermutlich habe ich einfach den falschen Sprit genommen. Sicherlich bietet sich ein amerikanischer Whiskey, bzw. Borboun eher an, da süßer und weniger torfig-rauchig. Vielleicht testet das mal jemand anderes und teilt mir das Ergebnis mit? 😉

Woher?

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