Iss doch Wurscht „Erdbeere“ mit Rote Beete-Gnocchi und einem Pale Ale

Heute steht die Currywurst „Erdbeere“ von Iss doch WURSCHT auf dem Speiseplan der Wurstküche im Wurstzeitblog. Bekannt sind die Duisburger Wurstleute zuletzt unter anderem durch die Höhle der Löwen-TV-Show geworden. Die Currywurst „Original“ habe ich bereits getestet und so ist heute also die Erdbeervariante dran…

Erster Eindruck? Es handelt sich um ein handliches Glas, das mit einer „aufwändig“ gestalteten Banderole, die Currywurststücke in Fotoqualität darstellt, daher kommt. Das Glas wirbt damit gluten- & laktosefrei zu sein und ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker auszukommen. Im Glas sind 250g und gekostet hat das ganze ca. 4 Euro. Als Sättigungsbeilage werden heute in der Wurstküche Rote Beete-Gnocchi mit einem Pale Ale aus Seligenstadt serviert…

Wie hat’s geschmeckt? Die Rostbratwurst ist geschnitten und besteht zu 88 % aus Schwein. Die Konsistenz der Wurststückchen ist nicht vergleichbar mit einer Wurst, die direkt vom Rost oder aus der Pfanne kommt. Sie hat eine weiche Beschaffenheit und wirkt als könnte sie auseinanderbrechen oder -bröckeln. Geschmacklich könnte es auch eine Pappwurst sein.

Die Currysauce schmeckt weder wirklich nach Curry noch nach Erdbeere. Seltsam. Und zu allem Überfluss sieht sie auch noch aus wie Bratensauce. Hm. Ich schließe die Augen, denn es heißt ja, die Augen äßen mit. Hm. Ich schmecke immer noch keine Erdbeere geschweige denn eine besonders wahrnehmbare Currynote. Ich weiß nicht was ich mit dieser Saue anfangen soll. Vielleicht sind meine Geschmacksnerven aber auch mit der Komplexität dieser Sauce schlichtweg überfordert.

Die Gnocchi sind Gnocchi und keine Fritten. Sie schmecken aber dennoch nach Kartoffel, aber auch ein bisschen nach diesem klassischen Rote Bete-Muff. Passt aber gut zueinander. Besonders schön ist die knallrote Farbe. Bisweilen sehen die angebratenen Gnocchi – aus den Augenwinkeln – aus wie Erdbeeren. Das passt hervorragend zur Erdbeersauce. Wenn’s schon nicht nach den Beeren schmeckt, dann stimmen wenigstens die Form und die Farbe der Beilage. 😉 Das Pale Ale „Vicky Loves“ von der hessischen Brauerei Glaab’s Bräu verleiht der Mahlzeit abrundend noch den letzten Tiefgang.

Und zur eigenen Wurststube muss ich eigentlich nichts mehr erwähnen. Eigene Musik, wie:

Quelle: YouTube

Die israelische Soulband Men of North Country versteht es hervorragend mich während des Wursterlebnisses zu unterhalten. 🙂 Super Wurstküchenflair und nach dem Essen gibt’s dann noch einen frisch zubereiteten Espresso. Was will ich mehr? Gerade nix…

Fazit? Die Wurst ist mau – die Sauce auch. Und wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, wird die Currywurst nur für das Duisburger Unternehmen hergestellt und zwar in Mecklenburg-Vorpommern, einem Bundesland mit riesigen Fleischfabriken. Ok, Duisburg ist ja auch nicht für seine artgerecht gehaltenen Schweine bekannt. Da sollte man nicht weiter drüber nachdenken. Im Grundsatz aber schon… darum Fairwurstet!

Woher?

Und hier noch ein paar bewegte Bilder aus der bewegten Unboxing-Szene:

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