CurryKing VEGETARISCH mit Fritten und dem Two Tone Club

Es ist Freitag. Freitag ist Homeofficetag, aber auch der Tag, an dem meine Tochter schon mittags aus der Schule kommt und nicht in der Mensa ihrer Schule isst. Heute bringt sie zudem ihre Coronaklassenbezugskinder mit – so dass sie heute zu dritt sind. Ich habe mir was ganz gesundes für sie heute ausgedacht. Fritten mit Mayo. Da lacht doch jedes Kinderherz. Und dazu noch den Wehrmutstropfen namens Rohkost in Form von Gurke, Karotte und Paprika. 😉 Und zusätzlich gibt es für mich eine Currywurst – wie könnte es auch anders sein. Allerdings mit einer Prämiere…

Erster Eindruck? Ich habe mir doch tatsächlich die Veggie-Variante des CurryKing gekauft. Ich nehme mir bereits seit Jahren vor bei Best Worscht in Town eine vegetarische Currywurst zu probieren. Aber wenn es ums bestellen geht, spule ich den eingeprägten Satz „eine Bratcurry mit Fritten, bitte“ ganz automatisch ab. Und so ist es heute also soweit. Nicht, dass ich nie vegetarische Wurst gegessen hätte. Es gibt hierbei sogar positive Erfahrungen, bspw. mit einer Wurst auf Erbsenproteinbasis. Die war echt gut.

Zusätzlich gibt es die Golden Longs von McCain, da ich zu faul bin für die Kinder etwas anderes zu machen und Ofenkartoffeln oder ähnliches bei den Kids nicht gut ankommen würde. Die Kinder zerlegen derweil die Wohnung, aber ich habe Ruhe und kann sogar ein wenig Musik in meiner Wurstküche hören:

Wie hat’s geschmeckt? Die Currywurst schmeckt für die Füße. Die Wurst besitzt so gut wie keinen Eigengeschmack und die Konsistenz ist zäh und fest. Wie gesagt, habe ich bereits auch gute vegetarische Bratwurst gegessen. Aber hier kommen sicherlich die Umstände zusammen, dass Soja oftmals eh recht fad im Geschmack ist und die Lagerung in Currytunke der Beschaffenheit der Wurst oftmals nicht zuträglich ist, genauso wie bei anderen vergleichbaren Produkten.

Die Currysauce schmeckt durchschnittlich. Das Curryaroma ist schon sehr ausgereift. Auch gefällt mir tatsächlich eine gewisse Fruchtigkeit, vielleicht kommt die vom Apfelmark, das drin stecken soll.

Die Fritten von McCain sind schon in Ordnung. Ich bereite sie für gewöhnlich im Backofen zu. Aber eigentlich ist jede frisch zubereitete Ofenkartoffel jeglicher Form leckerer. Ich denke, für einen Kompromiss mit den Kindern sind TK-Fritten schon in Ordnung.

Und die Wurstküche, die eigene. Das muss nicht erklärt werden. Hier kann ich schalten und walten. Eigentlich bräuchte ich einen eigenen Foodtruck. 😉

Fazit? Die Veggie-Currywurst von CurryKing ist tatsächlich ein Epic Fail. Kann man getrost die Finger von lassen…

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