Iss doch Wurscht – KÜRBIS-MANGO mit Ottolenghi-Ofenfritten und einem Plan B

Homeoffice und Hunger? Da hilft Currywurst im Glas. Heute wird die Currywurst „KÜRBIS-MANGO“ von Iss doch WURSCHT getestet. Bekannt sind die Duisburger Wurstleute zuletzt unter anderem durch die Höhle der Löwen-TV-Show geworden. Ich hab’s nicht gesehen, aber die Wurstgläser zufällig im Netto an der Kasse. Da musste ich zuschlagen. Es war enormes Glück, da ich eigentlich nur jedes Schaltjahr hier vorbei schaue…

Erster Eindruck? Es handelt sich um ein handliches Glas, das mit einer „aufwändig“ gestalteten Banderole, die Currywurststücke in Fotoqualität darstellt, daher kommt. Das Glas wirbt damit Gluten- & Laktosefrei zu sein und ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker auszukommen. Oder die Banderole oder vielleicht auch der Inhalt.

Für die Beilage habe ich entschieden mal nichts aus der Hüfte zu schütteln, sondern etwas nachzukochen. Ausgewählt habe ich dafür ein Rezept für vom israelisch-britischen Koch und Kochbuchautor Yotam Ottolenghi: Ofen-Pommes mit Oregano und Feta aus dem Kochbuch SIMPLE. Leider hatte ich keinen Oregano und auch keinen Feta im Haus. 😉 Am Ende des Garvorgangs – wie könnte es anders sein bei Ottolenghi – wird noch gebräunter Knoblauch in Olivenöl über den Pommes verteilt. Mal sehen, ob das passt. Die Kartoffeln kommen vom Gemüsehof Reinheimer und die Sorte ist die festkochende Allians. Und als Gaumenbefeuchter hält heute eine alkoholfreies Pils her – der sogenannte Plan B von der Braumanufaktur Sander

Wie hat’s geschmeckt? Die Rostbratwurst ist geschnitten und besteht zu 88 % aus Schwein. Die Konsistenz der Wurststückchen ist nicht vergleichbar mit einer Wurst, die direkt vom Rost oder aus der Pfanne kommt. Sie hat diese Tofu-ähnliche Beschaffenheit, die die meisten Glaswürste annehmen. Na ja. Geschmacklich ist die Wurst eher schüchtern. 

Die Currysauce oder Kürbis-Mango schmeckt sehr weichgespült und wenig nach Curry. So richtig weiß ich nicht, was ich hier schmecken soll. Irgendwie undefiniert. Von der Konsistenz her ist die Sauce sehr flüssig, finde ich schade. Insgesamt finde ich die Sauce sehr schwach.

Die Ofenfritten von Ottolenghi finde ich toll. In Zukunft werde ich die Kartoffelsticks noch ein wenig dicker schneiden und dann auch Feta zur Hand haben. Das Olivenöl mit dem gerösteten Knoblauch auf den Fritten ist gelinde gesagt „einfach sehr geil“. 🙂

Natürlich gibt’s auch wieder Musik auf die Ohren. Es gibt sie noch die Band Angelika Express. 🙂 2021 haben sie ein neues Album herausgebracht namens positiver Stress:


Quelle: YouTube

Angelika Express waren schon immer gut. So deutscher Indie-Pop halt, wie er Anfang der 2000er nach dem Vorbild der Hamburger Schule entstanden ist. 😉 Und dazu noch einen leckeren Espresso – quasi Expressespresso in der eigenen Wurstküche!

Fazit? Lasche Wurst und lasche Sauce. Keine Empfehlung meinerseits. Dafür aber ein leckeres Rezept von Yotan Ottolenghi. 🙂 Ach… und der Plan B geht auch so…

Woher?

Und hier noch eine Meinung aus dem Foodblogger-Youtube-Bereich:


Quelle: YouTube

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