Zugspitze – die wohl höchste Currywurst Deutschlands

Urlaub in Bayern mit dem Fokus auf Wandern. Während sich das Allgäu als überaus bewanderbare Region herausgestellt hat (mit vielen gut ausgeschilderten „echten“ Wanderwegen und vielen Alpen/Almhütten) erweist sich das Zugspitzland eher als Wanderflop. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier ausschließlich mit der Zugspitze geworben wird und ansonsten der Rest eher vernachlässigt wird. Na ja eagl. Hier geht’s um die Wurst und darum teste natürlich eine Currywurst…

Erster Eindruck? Die Zugspitze. Mit 2962 m ü. NHN die höchste Erhebung in den Grenzen der BRD. Es bietet sich dem Bezwinger respektive der Bezwingerin eine schöne Aussicht. Leider herrscht hier eine gewisse Raumknappheit, da unglaublich viele Menschen via Eibseebahn oder auch der Gletscherbahn auf diesen Berg gebracht werden. Selbstverständlich gibt es aber auch noch die paar diejenigen, die den Gipfel ohne Bahn bestiegen haben. Das dauert aber gerne an die 8 Stunden und bedarf neben Klettererfahrung auch noch der nötigen Ausrüstung.

Egal. Wir sind erst mit der Zahnradbahn und dann mit der Gletscherbahn auf den Gipfel gefahren und für schlappe 12,95 Euro habe ich mir dann doch die höchste Currywurst Deutschlands gegönnt. 🙂 Gibt’s hier im Gipfelrestaurant und kann mit geilstem Gipfelpanoramablick verspeist werden. Die Wurst ist wohl neben dem Attribut der höchsten Currywurst zudem die Teuerste des Landes. Streng genommen müssten wohl noch die Kosten für die Seilbahn hinzu addiert werden. Summa sumarum also 62,95 Euro… 🤣

Wie hat’s geschmeckt? Bei der Wurst handelt es sich um eine knackige Bockwurst. Die Wurst schmeckt eigentlich nur salzig und die Pelle ist ziemlich fest. Allerdings ist sie heiß. Hm. Mehr lässt sich über die Zugspitzwurst nicht sagen.

Und die Currysauce? Die gefällt mir recht gut. Sie ist einerseits fruchtig und andererseits auch ein wenig pikant. Das Säureverhältnis erscheint ebenfalls ausgewogen und mengenmässig reicht sie sogar für die Fritten.

Die Fritten haben einen ungewöhnlichen Schnitt – normal dick, aber besonders breit. Also breit und standard-dick. Hä? Sie sind kartoffelig und der Geschmack nach Fritierfett hält sich angenehm zurück, was wohl trotz der Höhe für ein regelmäßiges Auswechseln des Fetts spricht. Es fehlt ein wenig Salz, aber dennoch ergänzen sie die Currywurst ganz gut.

Das Lokal bietet wohl einen einzigartigen Ausblick während des Essens. Das ist schon besonders geil. Und wenn die ultramoderne Eibseebahn ihre Strecke von ca. 2 km Höhenunterschied zurückgelegt hat und dabei ist, an der Bergstation anzudocken, geht ein Vibrieren durch das Restaurant. Schon irre…

Fazit? Höchste und vermutlich teuerste Currywurst weit und breit. Ein Muss für den Wurstzeitblog…

Wo?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s