Mens@ria (Uni Mainz)

1.10.2018 – Zeit für den Kleinen, dass er die Uni mal gesehen hat. Also mühsam mit dem Fahrrad und dem Anhänger die Saarstraße hochgestrampelt. Dann quer über den Campus und darüber staunen, wie sich das alles verändert (hat). In die Zentralmensa und dort in die Mens@ria und mit dem Kleinen auf dem Arm Currywurst mit Pommes Frites gekauft. Mal wieder einen kleinen Erfolg gehabt – ich musste nur den Studipreis zahlen: 2,50 Euro.

Erster Eindruck? Mens@ria war nicht zu voll, der Kleine – das einzige Kind dort – hatte die Spielecke ganz für sich allein. Und ich fühlte mich wieder jung. 🙂 Dann noch der traurige Eindruck, dass ausländische Studierende die Interaktion mit dem Kleinen gesucht haben, während die Eingeborenen eher reserviert waren. Na ja, ganz das Motto #DeutschlandistnichtItalien. Das Studierendenwerkspersonal war recht nett, das Ambiente dennoch Massenabfertigung…

Wie hat’s geschmeckt? Die (Brat-)Wurst schmeckte leider ziemlich fad. Außerdem war ihre Konsistenz recht fest – beinahe zu fest. Vom Bratzustand her gab es eigentlich nix zu beanstanden. Die Currysauce war leider auch eher mau – zu viel Tomatensäure und viel zu wenig Curry. Currypulver konnte man sich selbst über die Wurst pudern. Das war wirklich mal eine gute Idee, ändert am Geschmack aber nix. Denn ehrlich, es gibt nix Schlimmeres, als zu viel Currypulver, das dann im Mund verklumpt. Die Pommes Frites sahen gut aus, schmeckten aber etwas lätschig, so als hätten sie schon länger in ihrer metallenen bedeckelten Schale auf mich gewartet. Auch hatten sie einen penetranten Beigeschmack nach Frittenfett. Und die Lokalität? Mensa halt. Die Spielecke war aber ziemlich cool. Daumen hoch hierfür.

mens@ria

Fazit? Mit 11 (von 25) Punkten schneidet die Mens@ria-Phosphatstange nicht ganz so gut ab. Dennoch, um sich mal wieder 10-20 Jahre jünger zu fühlen, ist ein Besuch der Unimensa durchaus lohnenswert. Kulinarische Meisterleistungen – sei es auch nur im Imbissbereich – kann und konnte man von einer durch das Studierendenwerk Mainz geführten Großküche nicht erwarten.

Mens@ria

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