News: taz: „Ein Einfamilienhaus ist eine Currywurst“

Die taz stellt die These auf, dass ein Einfamilienhaus eine Currywurst sei. Natürlich im übertragenen Sinn.

Ein spannender Artikel, der die These aufwirft, dass konservative Kräfte gerne politisch-gesellschaftliche Debatten polemisch auf das „Wesentliche“ reduzieren. Nämlich, dass die Grünen dem Hanswurst und seinen gutbürgerlichen Mitteutonen, die insgeheim der BRD der 70er und 80er Jahre nachtrauern, sowohl die Currywurst als auch das Einfamilienhaus verbieten wollen. Das ist zumindest ist ein Kern dieser These. Und hat die CDU recht? Definitiv nicht. So hat Hanswurst mal im Gasthof Grün eine Currywurst gegessen. Na also… 😉 [Gerade bin ich sehr betrübt nach der Lektüre eines Blogeintrags von Carax&VanNuys, in welchem Valentin seine vielfachen (Opfer)Erfahrungen auf dem Gebiet des (Alltags)Rassismus resümiert. Shame on you BRD! 😦 ]

Bildquelle: taz

Die kompletten Ausführungen zu dieser These finden sich in der taz…[und an dieser Stelle auch einen Dank an den Meckerling, der mich auf diesen Artikel gestupst hat 🙂 ]


So – und zum Schluss einen dicken Kuss. Ach nee, doch nicht. Vielmehr möchte ich heute, auch im Namen von Hanswurst und den ganzen konservativen Honks da draußen, die um ihre Spießbürgerlichkeit, aufs äußerste, besorgt sind, auf den Umstand hinweisen, dass vielerorts und das beinahe täglich, nicht nur hierzulande sondern auch andernorts und das auch noch gerne und manchmal sogar in Kantinen oder auf dem Essenstisch von Einfamilienhäusern, dann und wann auch mal ne ordentliche Currywurst, die hie und da Mantaplatte oder Assischale oder in Wolfsburg auch Schichtprügel oder auch einfach nur liebevoll Knüppel mit Gerümpel genannt wird, von Oma, Muttern, dem Hausmann oder dem/der Köch/in auf den Tisch kommt, weil heute nämlich der Tag-der-Schachtelsätze ist… ;.)

3 Kommentare

    • Ja fein. Und der Satz macht auch überhaupt keinen Sinn. In meinem Soziologiestudium wusste ich oftmals am Satzende auch nicht mehr womit der Satz überhaupt angefangen hatte und welchen Erkenntnisgewinn dieser vermitteln wollte. Das ging mir besonders bei Jürgen Habermas so, dem Meister des verkünstelten Schachtelsatzes, der wenn möglich auch noch möglichst viele Fachausdrücke in diesen Sätzen unterzubringen gedachte. Vermutlich denkt dieser Mann auch genau in diesen Schachtelsätzen… 😉

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  1. Den Schachtelsatz hast du jedenfalls genagelt, lieber Flo! 😹

    Danke dir (natürlich!) auch von Herzen für Erwähnung und Verlinkung 🙂 – Herr Carax und ich freuen uns sehr, selbst wenn das Thema eben u.A. äußerst betrüblich ist. 🐙

    Lass du es dir weiter gutgehen und mach dir einen schönen Abend mit deiner Familie! VVN

    P.S.: der Taz-Artikel wird nachher gelesen. Spannend. Spannend. 😆

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